Baudienst Newsletter

Ausgabe 42/2017: »Neuer Mindestlohn beschlossen ++ Anforderungen an BIM ++ Smart-Homes«

Sehr geehrte Damen und Herren,

welche Verordnung gilt wann? Wie sind die Entscheidungen von Vergabekammern und -senaten zu verstehen? Und wonach muss sich gerichtet werden, wenn widersprüchliche Aussagen existieren?

Die Undurchsichtigkeit von Vergabeverfahren ist immer wieder ein Grund für Fehler in Ausschreibungen und Angeboten. Auftraggebern sind Risiken und Konsequenzen ihrer Ausschreibungen oft nicht bewusst und die möglichen Freiräume in der Auftragsgestaltung bleiben meist ungenutzt. Für Bieter ist es schwierig, das Dickicht der Vergaberechtsbestimmungen zu durchblicken.

Das Seminar "Ausschreibung von Architekten und Ingenieurleistungen" hilft Ihnen, sich im Vergaberechtsdschungel zurechtzufinden. Anhand von praktischen Beispielen lernen Sie den Ablauf eines Vergabeverfahrens von Anfang bis Ende kennen und erfahren, was bei der Zusammenstellung der Unterlagen zu beachten ist. Besonderer Wert wird dabei auf diejenigen Verfahrensabschnitte gelegt, die in der Praxis erfahrungsgemäß die größten Anfechtungsrisiken bergen. So ist das Seminar für Auftraggeber und Bieter ein Gewinn.

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Ausschreibung von Architekten- und Ingenieurleistungen
Fehler und Risiken vermeiden, rechtliche Spielräume ausnutzen

In diesem Seminar werden grundlegende Fragen der Vergabe von Leistungen behandelt. Sie lernen den Ablauf eines Vergabeverfahrens nach den einschlägigen Regelungen anhand vieler praktischer Beispiele und Vorlagen und die wichtigsten Änderungen durch die Vergaberechtsnovelle kennen. So sind Sie für zukünftige Vergabeverfahren bestens gerüstet!
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Weitere Beiträge aus dem Bau- und Architekturwesen finden Sie auch heute wieder im Newsletter. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe

Bild der Woche


Moritz Sirowatka [Lizenz: CC BY-SA 2.0] [Großansicht]

Alte Oper, Frankfurt am Main, Deutschland

Dass Großbauprojekte häufig teurer werden als veranschlagt, musste die Frankfurter Bevölkerung schon im 19. Jahrhundert feststellen. Statt zwei Millionen beliefen sich die Kosten für das neue Opernhaus auf 6,8 Millionen Mark.

Am 20. Oktober 1880 wurde der imposante Bau eröffnet. Die Feier, bei der auch Kaiser Wilhelm I. anwesend war, beschwichtigte die Gemüter der Frankfurter ein wenig. Der Entwurf des Opernhauses, dessen Stil an die italienische Hochrenaissance angelehnt ist, stammte von Richard Lucae, dem damaligen Direktor der Berliner Bauakademie.

1944 wurde das Gebäude in mehreren Bombenangriffen fast vollständig zerstört. Wegen zu hoher Kosten konnte das Haus in der Nachkriegszeit zuerst nicht wieder aufgebaut werden.

Mit der „Aktionsgemeinschaft Opernhaus Frankfurt am Main e. V.“ wurde die größte deutsche Bügerinitiative auf kulturellem Gebiet gegründet. Sie sammelte Spenden in Höhe von 15 Millionen D-Mark. In den 70ern wurde endlich mit dem Wiederaufbau begonnen. 1981 wurde das Projekt 1981 abgeschlossen.Bau vollendet; wann wurde begonnen? Die Nachkriegszeit ging ja doch recht lang. Verwirrend ist hier auch der Hinweis auf die schönste Ruine, die es für 30 Jahre war. Wurde 30 Jahre lang wiederaufgebaut oder war es nur ein kurzes Bauprojekt? Und dann sagst du, dass die 15 Mio. DM des Vereins den Wiederaufbau gestartet haben, dann aber, dass ein Großteil aus öffentlichen Mitteln kam. Es würde sich anbieten, die Sätze, da sie inhaltlich zusammen passen, direkt aufeinander folgen zu lassen und dann auch dazu zu schreiben, wieviel der Wiederaufbau insgesamt gekostet hat.

Die Alte Oper dient heute als Konzerthaus und Kongresszentrum. Der holzgetäfelte Große Saal fasst ca. 2.500 Zuschauer. Daneben gibt es den Mozart-Saal mit ca. 700 Sitzplätzen, der für Kammermusik genutzt wird, und eine Reihe kleinerer Säle für Kongresszwecke.

Aus der Praxis

Hinweise zur Erteilung allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassungen für Nachrüstsätze zum Einbau in bestehende Abwasserbehandlungsanlagen zur Herstellung von Kleinkläranlagen

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Deutsches Institut für Bautechnik
Für Kleinkläranlagen ohne CE-Kennzeichnung auf der Grundlage der Bauproduktenverordnung (BauPVO) können weiter allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen erteilt werden. Dies gilt auch für Nachrüstsätze zum Einbau in bestehende Abwasserbehandlungsanlagen zur Herstellung von Kleinkläranlagen. ... zum Artikel

BIM und Baustoffhersteller: Anwender haben klare Erwartungen an die Industrie

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: BauInfoConsult
BIM wird den deutschen Bau ordentlich umkrempeln – so viel steht fest. Allerdings sind es nicht nur die Architekten, Ingenieure und Verarbeiter, die sich auf die neuen Prozesse einstellen, denn die Hersteller aus der Baustoffindustrie werden sich ebenfalls auf die Neuerungen einschießen müssen. Was erwarten Kunden, wenn es um die Nutzung von BIM geht? ... zum Artikel

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Bauwirtschaft im Überblick

Mindestlohn-Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe erfolgreich abgeschlossen

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Das Deutsche Baugewerbe
Nach 14-stündigen Verhandlungen haben sich die Tarifvertragsparteien auf die Erhöhung der Mindestlöhne für das Bauhauptgewerbe geeinigt. ... zum Artikel

Baugewerbe: Bauunternehmen sind nicht für Wohnungspreise verantwortlich!

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Das Deutsche Baugewerbe
Stellungnahme zu den Vorwürfen, die Bauwirtschaft sei allein für die Preisentwicklung im Wohnungsbau verantwortlich und baue nur Wohnungen im oberen Preissegment. ... zum Artikel

Kein Ende beim Fehlerkosteninferno: 13,4 Milliarden Euro verschwanden 2016 im Bau-Nirvana

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: BauInfoConsult
Zu den ärgerlichsten Themenfeldern am Bau gehören mit Sicherheit die Fehlerkosten oder besser gesagt: das Fehlerkosteninferno. Denn am deutschen Bau ist erstmal keine wirklich bemerkenswerte Verbesserung bei den Fehlerkosten zu erkennen, wie die Analyse der Düsseldorfer Marktforscher von BauInfoConsult zeigt. ... zum Artikel

Recht und Steuern

Nach der Mantelverordnung ist vor der Mantelverordnung

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Das Deutsche Baugewerbe
Auf Empfehlung mehrerer Bundesratsausschüsse wurde die Verabschiedung der Mantelverordnung, mit der eine bundeseinheitliche Ersatzbaustoffverordnung geschaffen sowie die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung, die Deponieverordnung und die Gewerbeabfallverordnung geändert werden sollten, auf die kommende Legislaturperiode vertagt. ... zum Artikel

Wussten Sie schon?

Bauen schauen: Die Fernsehtipps vom 20. Oktober - 03. Oktober 2017

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer.
Fabriken, Festungen und Paläste: Was wann wo im Fernsehen zum Thema Architektur und Bauen läuft. ... zum Artikel

Schöne neue Smart Home-Welt? Architekten sehen Nachbesserungsbedarf

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: BauInfoConsult
Die intelligente Vernetzung von Wohnungen – oder auch simpler Smart Home genannt – hat den Nischenmarkt verlassen und steht auf der Schwelle zum „08/15-Bauprodukt“. Betrachtet man sich die einschlägigen Werbekampagnen der unterschiedlichen Smart Home-Systeme, könnte man den Eindruck bekommen, dass die Verwendung von Smart Home eigentlich jetzt schon ein Muss ist – wenn man mit der Zeit gehen will. ... zum Artikel

So werden aus Industriebrachen Produktionsstätten für Kreative

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Eine neue Veröffentlichung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt, wie brachliegende Industrieareale so hergerichtet werden können, dass sie die Kreativwirtschaft nutzen und beleben kann. ... zum Artikel

Architektur trifft Videokunst

— Online-Redaktion Verlag Dashöfer.
Die Wahrnehmung von architektonische Strukturen wird durch die Mauern der Gebäude begrenzt. Das Kunstprojekt oddviz hebt diese Trennung auf und schafft so eine optisch unmögliche Perspektive. ... zum Artikel

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