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Glücklichere Mitarbeiter durch Flexibilität und Anerkennung – 5 Tipps

21.01.2020  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Robert Half.

Eine positive, gesunde Arbeitsumgebung führt zu besseren Ergebnissen, einer höheren Effizienz und macht das Unternehmen als Marke attraktiv – für bestehende genauso wie für potentielle Mitarbeiter. Eine Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half zeigt, wie Unternehmen dies erreichen wollen.

Eine positive, gesunde Arbeitsumgebung führt zu besseren Ergebnissen, einer höheren Effizienz und macht das Unternehmen als Marke attraktiv – für bestehende genauso wie für potentielle Mitarbeiter. Deshalb fördern Firmen die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter mit unterschiedlichen Maßnahmen, wie die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half zeigt.

So geben 40 % der befragten Manager an, dass ihr Unternehmen erhöhte Urlaubsansprüche gewährt. 38 % unterstützen das Wohlergehen mit dem Angebot zum flexiblen Arbeiten und fast ebenso viele (36 %) bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zum Home-Office an. Ebenfalls 36 % sagen, dass ihr Unternehmen aktiv die Arbeitsbelastung der Angestellten überprüft.

„Die Förderung des Wohlbefindens der eigenen Mitarbeiter wird ein immer wichtigerer Faktor für die Gewinnung neuer Talente und Fachkräfte“, so Emine Yilmaz, Vice President Permanent Services bei Robert Half. „Unternehmen, die die Zufriedenheit am Arbeitsplatz nicht groß schreiben, können sich kaum noch als attraktiver Arbeitgeber positionieren.“

1. Work-Life-Balance unterstützen

Mitarbeiter haben Verpflichtungen und Interessen auch außerhalb des Arbeitsalltags – das müssen Arbeitgeber akzeptieren und den notwendigen Freiraum dafür gewähren. Unternehmen sollten daher, wann immer möglich, flexible Arbeitszeitregelungen, wie Gleitzeit oder Telearbeit, anbieten, und so ihre Mitarbeiter bei einer ausgeglichenen Work-Life-Balance unterstützen. Sind die Arbeitnehmer ständigem Stress ausgesetzt, hat dies einen negativen Effekt auf die Zufriedenheit und Effizienz. Manager sollten ihre Teams daher zu regelmäßigen Pausen animieren – und vor allem selbst mit gutem Beispiel vorangehen.

2. In Wohlfühlmaßnahmen investieren

Arbeitgeber können nicht nur für die richtige Work-Life-Balance sorgen, sondern auch in Wohlfühlmaßnahmen am oder um den Arbeitsplatz investieren. Die Liste zur Förderung des Wohlbefindens ist lang. Das Unternehmen kann etwa Obstkörbe in jedes Büro stellen, vergünstigte Fitnessstudio-Mitgliedschaften anbieten oder freie Zeiten für Coachings gewähren. Jeder Mitarbeiter ist individuell und braucht etwas anderes, um am Arbeitsplatz zufrieden zu sein. Das Angebot sollte also so maßgeschneidert wie möglich sein.

3. Gute Arbeit anerkennen

Das Gefühl der Wertschätzung (auch durch ein angemessenes Gehalt) macht die Bewältigung schwieriger Aufgaben und hoher Arbeitsbelastung einfacher und trägt zu einem positiven Arbeitsumfeld bei. Das Gehalt ist zwar nicht alles, aber dennoch ein Indikator für die Wertschätzung des Mitarbeiters. Auch Erfolgsbeteiligungen in Form von Bonuszahlungen würdigen die Arbeit und das Engagement.

Finanzielle Anreize alleine können jedoch eine schlechte Arbeitsatmosphäre oder andauernden Stress nicht ausgleichen. Wertschätzung sollte unbedingt persönlich geäußert werden. Vorgesetzte sollten öfter einmal Danke sagen, wenn ein Mitarbeiter oder das Team gute Arbeit geleistet haben.

4. Zufriedenheit am Arbeitsplatz als Top-Priorität

In der Studie „Die Geheimnisse der glücklichsten Unternehmen und Mitarbeiter“ hat Robert Half untersucht, was zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz beiträgt. Letztendlich ist Glück eine individuelle Erfahrung. Ein positives, gesundes Arbeitsumfeld, das die Mitarbeiter schätzt, ist ein guter Ausgangspunkt. Dies führt zum einen dazu, dass die Qualität der Arbeit besser und die Mitarbeiterbindung gestärkt wird. Zum anderen sind zufriedene Mitarbeiter gesünder, engagierter und loyaler.

5. Unterstützung anbieten

Es ist oftmals noch ein Tabu, am Arbeitsplatz über seine seelische Verfassung zu sprechen. Personalverantwortliche dürfen die Augen nicht verschließen und sollten ihre Mitarbeiter unterstützen. Viele Unternehmen bieten den Service von externen Beratungsstellen an, an die sich Mitarbeiter vertraulich wenden können. Sie können bereits präventiv Arbeitnehmern und deren Familienangehörige helfen.

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