4 Anforderungen an moderne Mitarbeiter*innen

06.06.2019  — Matthias Wermke.  Quelle: Verlag Dashöfer GmbH.

Frei nach Loriot: Vier Dinge braucht der Mitarbeiter! Um in der digitalen Revolution bestehen zu können, sollte man von den Begriffen „upskilling“, „digital reskilling“, „human reskilling“ und "meta skills“ schon mal gehört haben. Nicht bekannt? Kein Problem! Erfahren Sie hier mehr.

Es gibt wenig Begriffe, die in der Arbeitswelt stärker polarisieren als der der Digitalisierung. Was im Schatten der politischen und wirtschaftlichen Dimension jedoch allzu oft vergessen wird, ist die Frage, welche Anforderungen sich dadurch für Mitarbeiter*innen ergeben.

Was diese brauchen, um im Zeitalter der Digitalisierung nicht den Anschluss zu verlieren, lässt sich in vier Kategorien einteilen.

Upskilling

Selbstverständlich ist eine steigende Automatisierung einer der wichtigsten Faktoren für die Steigerung der Produktivität eines Unternehmens. Dabei darf die Fortbildung der Mitarbeiter*innen jedoch nicht zu kurz kommen. So muss die Automatisierung Hand in Hand mit dem upskilling gehen, was konkret bedeutet, kontinuierliche Strukturen zu schaffen, die einerseits eine technisch spezifische Fortbildung anstreben und andererseits ergänzende, nicht-technische Fähigkeiten vermitteln.

Digital reskilling

Hierbei geht es darum, auf die konkreten Veränderungen zu reagieren, die die Digitalisierung der Arbeitswelt mit sich bringt. Das bezieht sich in unterschiedlichem Maße sowohl auf technische Berufe als auch auf die meisten übrigen Arbeitsfelder. Kaum eine Sparte ist von neuen Trends und Technologien ausgenommen, die es zu erschließen, erlernen und bestenfalls schlussendlich zu implementieren gilt.

Human reskilling

Das human reskilling lässt sich als Appell an die Gemeinschaft der Mitarbeiter*innen verstehen. Das bedeutet, dass reskilling auch als menschlicher Prozess zu sehen ist. Das heißt, dass alle, die in einem Unternehmen agieren, einander Stütze in technischen Fragen sein sollen. Zumdem erlernen sie gemeinsam Fähigkeiten und entwickeln Konzepte, wie neue Ansätze eingebunden werden können. Es geht also um eine Haltung, die sich auch auf die Kund*innen bezieht, die, um Vertrauen zu fassen, in die Neuerungen eingeführt werden müssen.

Meta skills

Dabei handelt es sich um die Ebene der Fähigkeiten, die über den übrigen zum Teil eher spezifischen Skill-Ebenen steht. Hier einige Beispiele: Aufmerksamkeit, Reflektionsvermögen, Selbstbewusstsein, Lernbereitschaft, Kommunikation etc. Hier sind also Fähigkeiten gefragt, die als Grundlage für das Erlernen digitalisierungsspezifischer Skills notwendig sind.

Quellen und Hintergründe:

Bild: geralt / Pixabay (Pixabay License)

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