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Nachmietersuche: Im Schnitt werden 1.250 Euro Ablöse für Einrichtungsgegenstände des Vormieters gezahlt

11.09.2018  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: immobilienscout24.de.

Wer umzieht, hat einiges zu organisieren. Da ist die alte Wohnung schnell ein Nervfaktor. Wer kann, sucht selbst einen Nachmieter und kann sich so einen Teil der Arbeit ersparen - und sogar noch Wohnungsinventar wie die Einbauküche weiterverkaufen anstatt sie abbauen zu müssen. ImmobilienScout24 hat das Thema der Nachmietersuche in einer Umfrage analysiert.

Einen Grund für die Suche nach einem Nachmieter bilden die Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung, welche die Mieter an den nächsten Mieter übergehen lassen wollen. 27 Prozent der Befragten haben vor, diese dem Nachmieter gegen eine Ablösezahlung zu überlassen. Gegenstand der Ablöse sind in der Regel diverse Inventare - von Schränken über Jalousien bis hin zur Balkonverkleidung. Am häufigsten werden Einbauküchen gegen Ablöse im Zuge eines Mieterwechsels weiterverkauft: Die Küchen stellen 57 Prozent der verkauften Inventare. Dahinter folgen die einzelnen Einbau-Möbelstücke: Knapp 32 Prozent der Befragten haben schon mal eine Ablösezahlung für ihre eingebauten Einrichtungsgegenstände erhalten. Auf Platz drei stehen die verschiedensten Bodenbeläge, denn 17 Prozent der Studienteilnehmer konnten bereits diese dem Nachmieter gegen Ablöse übergeben. Außerdem wird oft eine Ablöse für sonstige Elektrogeräte wie Waschmaschine oder Kühlschrank gezahlt. Dabei beträgt die durchschnittliche Ablösesumme, die im Jahr 2018 gezahlt wird, 1.250 Euro.

Ein Viertel der ausziehenden Mieter suhen den Nachmieter selbst

Von den Mietern, die aktuell einen Umzug planen, sucht ein knappes Viertel (23 Prozent) aktiv nach einem Nachmieter. Dabei fallen die Gründe für diese Entscheidung ganz unterschiedlich aus. Insgesamt 60 Prozent der Befragten geben an, sie wollen vorzeitig aus ihrem laufenden Mietvertrag aussteigen und suchen nach einem Nachmieter, damit sie doppelte Mietzahlungen vermeiden können. Deutlich weniger Menschen, rund 15 Prozent der Studienteilnehmer, machen sie sich auf die Suche nach dem geeigneten Nachmieter, weil sie sich den Renovierungsaufwand ersparen wollen. Etwas höher fällt der Anteil derjenigen aus, die gern Freunde oder Bekannten als Nachmieter vorschlagen wollen - es handelt sich hierbei um rund ein Viertel der Teilnehmer (24 Prozent).

Fast jeder Nachmieter wird vom Vermieter akzeptiert

Nicht nur die Übernahme von Inventar muss geklärt und organisiert werden, sondern der vorgeschlagene Nachfolger muss auch passen. Fast jeder Nachmieter wird vom Vermieter akzeptiert, das geht aus der Studie hervor. Ganz konkret liegt diese Zahl bei 89 Prozent. Um tatsächlich einen Erfolg beim Vermieter zu erzielen, ist es wichtig, seriöse Kandidaten mit vollständigen Bewerbungsunterlagen vorzuschlagen. Die Mühe um die Nachmietersuche lohnt sich also: Sowohl den Vermietern als auch aktuellen Mietern bleiben somit viel Zeit, Nerven und Kosten erspart. Eine absolute Win-Win-Situation.

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