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Baubarometer 2018: jedes fünfte Unternehmen erwartet zweistelliges Wachstum

08.03.2018  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: BauInfoConsult.

Die Konjunkturlokomotive am Bau steht unter Volldampf: Seit mehr als zwei Jahren sind die Auftragsvorräte bei den Bauunternehmen so groß, dass die Branche bis an die Grenzen ihrer Kapazitäten dauerausgebucht ist. Kein Wunder, dass fast alle befragten Bauunternehmer im Frühjahrs-Baubarometer von BauInfoConsult auch 2018 mit mehr oder gleich viel Umsatz wie im Vorjahr rechnen.

Anfang des Jahres hat das Düsseldorfer BauInfoConsult-Institut unter anderem 150 Bauunternehmer in telefonischen Interviews zu ihren Umsatzerwartungen im Jahr 2018 befragt. Die Antworten zeigen, dass sich die Mehrheit keine Sorgen um die Konjunktur macht: 59 Prozent der Bauunternehmer gehen davon aus, dass sie 2018 deutlich mehr Umsatz erwirtschaften werden als im Vorjahr (um 5 Prozent oder mehr).

Jeder sechste Bauunternehmer rechnet sogar mit zweistelligen Zuwächsen. Ein Fünftel der Baubetriebe geht immerhin von leichten Umsatzsteigerungen um bis zu 5 Prozent mehr als im Jahr 2017 aus. Weitere 16 Prozent erwarten ein ähnliches Ergebnis wie 2017 – und kaum jemand einen Rückgang.

Die Bauunternehmer äußerten sich dabei von allen im Frühjahr befragten Berufsgruppen am Bau am optimistischsten. Das ist wenig verwunderlich, denn im Bauhauptgewerbe übersteigt die Nachfrage weiter die kurzfristigen Kapazitäten, der Arbeitsmarkt für Fachkräfte ist geradezu leergefegt und die Preise ziehen an. Sogar die zuletzt erkennbare Drosselung des Neubautempos kommt in dieser Situation nicht ungelegen.

Bauunternehmer: Umsatzentwicklung

© BauInfoConsult; für Großansicht bitte anklicken

Zudem ist – dank dem jahrelangen Spar-Fetisch von Kommunen, Ländern und Bund – die öffentliche Infrastruktur mittlerweile mehr als sanierungsreif, der Ausbau der Kommunikationsnetze überfällig. Das Tief- und Straßenbausegment ist in den nächsten Jahren wohl eine sichere Auftragsbank, bei der auch überwiegend im Hochbau tätige Bauunternehmen nicht leer ausgehen dürften.

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