Ausgabe 14/2026: »Warten ist keine Lösung«
Ausgabe 14/2026: »Warten ist keine Lösung«
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Warten hat viele Gesichter: Die Vorfreude auf ein Paket oder ein besonderes Ereignis kann beflügeln, das Zeitabsitzen im Wartezimmer hingegen eher zermürben. Und wenn sich Termine auf der Baustelle verschieben, kann das schnell mehr als nur Geduld kosten – nämlich rechtliche Sicherheit.
Damit Sie in solchen Situationen souverän reagieren, zeigt Ihnen unser Experte Armin Preussler, welche Ansprüche bei Leistungsverzug und Behinderungen im Bauablauf entstehen können. Im Online-Seminar besprechen Sie, wie sich unterschiedliche Behinderungsfolgen auswirken, welche Pflichten und Ansprüche Auftraggeber und Auftragnehmer haben und welche Rolle die Mitwirkung des Auftraggebers spielt. Auch die aktuelle Rechtsprechung und deren praktische Bedeutung werden verständlich eingeordnet.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre eigenen Praxisfragen einzubringen und direkt mit unserem erfahrenen Profi zu besprechen. Warten Sie nicht zu lange – der nächste Termin findet bereits im Mai statt!
Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Baudienst-Redaktion
Bahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín
Am 30. März 1873, heute vor 153 Jahren, wurde in einem Staatsvertrag zwischen dem Königreich Bayern und Österreich-Ungarn der Bau einer Eisenbahnlinie durch den Böhmerwald und eines gemeinsamen Bahnhofs direkt auf der bayerisch-böhmischen Grenze vereinbart. Das Bahnhofsgebäude ist kein imposantes Bauwerk, jedoch steht es für ein gemeinschaftliches Infrastrukturprojekt zweier Staaten. Der Bahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín wurde 1877 eröffnet und ist bis heute ein seltenes Beispiel eines grenzüberschreitenden Bahnhofs, dessen Gebäude genau auf der Staatsgrenze liegt.
Architektonisch zeigt sich der Bau funktional und klar gegliedert: Ein langgestreckter Baukörper wird mittig von der Grenze durchschnitten, die im Inneren markiert ist. Historisch waren die beiden Hälften getrennt genutzt – mit eigenen Wartesälen, Diensträumen und Zollabfertigungen. Die robuste Bauweise aus regionalen Materialien fügt sich in die Landschaft des Böhmerwaldes ein und betont den pragmatischen Charakter eines Verkehrsbauwerks.
Heute besitzt der deutsch-tschechische Bahnhof eine besondere symbolische Bedeutung. Mit dem Wegfall der Grenzkontrollen und der Reaktivierung grenzüberschreitender Verbindungen steht er für europäische Zusammenarbeit, touristische Vernetzung und die Überwindung historischer Trennlinien.
Bilder: klaudia zolkos urbanek (Pexels, Pexels Lizenz) Pixabay (Pexels, Pexels Lizenz) Rodolfo Quirós (Pexels, Pexels Lizenz) MJ S (Unsplash, Unsplash Lizenz) Henry & Co. (Unsplash, Unsplash Lizenz) Zum Profil von Gábor Molnár Gábor Molnár (Unsplash, Unsplash Lizenz) Dorran (Pexels, Pexels Lizenz) dlxmedia.hu (Unsplash, Unsplash Lizenz)