Ausgabe 28/2026: »Durch Kooperation mehr Erfolg in 2027«
Ausgabe 28/2026: »Durch Kooperation mehr Erfolg in 2027«
Sehr geehrte Damen und Herren,
sind Sie Teil eines großen Bauprojekts und ärgern sich über die ständigen Diskussionen über Ineffizienz, ungerechte Risikoverteilung und Misstrauen? Immer häufiger nimmt bei solchen Vorhaben die integrierte Projektabwicklung eine zentrale Rolle ein, um genau diesen Konflikten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Was genau müssen Sie bei der Umsetzung bedenken?
Jacqueline Dekkers zeigt Ihnen im Online-Seminar, wie sich die partnerschaftlichen Vertragsmodelle der IPA auf die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit Ihres Projekts auswirken. Neben dem Grundprinzip der integrierten Projektabwicklung werfen Sie außerdem einen Blick auf die einzelnen Phasen der IPA. Vertiefen Sie Ihr Verständnis für die Chancen und Herausforderungen dieses kooperativen Modells, bei dem Auftraggebende, Planende und Ausführende von Beginn an gemeinsam am Tisch sitzen.
Führen Sie Ihre Projekte zukünftig durch Kooperation schneller ans Ziel und nehmen Sie an unserer Veranstaltung im August teil. Wir freuen uns auf Sie!
Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Baudienst-Redaktion
Fay Kellogg
Am 10. Juli 1918, heute vor 108 Jahren, starb eine der bedeutendsten Architektinnen der USA, die schon zu Lebzeiten als „Amerikas führende Architektin“ galt: Fay Kellogg. Nach einem zunächst begonnenen Medizinstudium, das sie auf Anraten ihres Vaters zugunsten der Architektur aufgab, einem Studienaufenthalt in Paris und ihrer ersten Anstellung im New Yorker Architekturbüro von John R. Thomas eröffnete sie 1903 schließlich ihr eigenes Architekturbüro.
Fay Kellogg spezialisierte sich auf den Stahlbau und entwarf Geschäftshäuser, Bahnhöfe, Wohngebäude sowie öffentliche Einrichtungen. Zu ihren bekanntesten Arbeiten zählt die monumentale Doppeltreppe in der Hall of Records in New York. Ihre Entwürfe verbanden funktionale Konstruktion mit repräsentativer Gestaltung und unterstrichen ihren Anspruch, dass Architektinnen ebenso große und anspruchsvolle Bauaufgaben übernehmen sollten wie ihre Kollegen. Diesen Anspruch lebte sie auch auf der Baustelle: Zeitgenössische Berichte schildern, wie sie in langen Röcken furchtlos über die Gerüste ihrer Bauprojekte kletterte, mit jedem einzelnen Detail ihrer Konstruktionen vertraut war und ihre Augen überall gleichzeitig hatte.
Kellog hinterließ nicht nur zahlreiche Bauwerke, sondern auch ein wichtiges gesellschaftliches Vermächtnis. Mit ihrem beruflichen Erfolg und ihrem Einsatz für Gleichberechtigung – sowohl für das Frauenwahlrecht als auch für den Zugang von Frauen zur École des Beaux-Arts in Paris – trug sie maßgeblich dazu bei, den Architekturberuf für Frauen zu öffnen.
Bilder: Karolina Grabowska (Pexels, Pexels Lizenz) Karolina Grabowska (Pexels, Pexels Lizenz) Jonathan Robles Jonathan Robles (Pexels, Pexels Lizenz) Vecislavas Popa (Pexels, Pexels Lizenz) rawpixel.com (Pexels, Pexels Lizenz)