Ausgabe 42/2026: »Pflicht erfüllen & Feuerwehren entlasten«
Ausgabe 42/2026: »Pflicht erfüllen & Feuerwehren entlasten«
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Feuerwehr rückt im Schnitt alle zwei bis drei Minuten zu einem Brand aus. Brandursache Nummer 1 bleiben dabei weiterhin Fehler bei der Elektrizität, dicht gefolgt von menschlichem Fehlverhalten. Um die Feuerwehreinsätze auf einem Minimum zu halten, kann im vorbeugenden Brandschutz viel getan werden. Was sind die Pflichten für Ihr Unternehmen?
Unser Referent und Brandrat Stephan Gräser vermittelt Ihnen an zwei Vormittagen die Planung, Durchführung und Dokumentation einer systematischen und korrekten Brandschutzbegehung. Neben den Grundlagen und Verfahrensarten der MBO/LBO wenden Sie sich genauso den Besonderheiten technischer Brandschutzanlagen und Selbsthilfeeinrichtungen zu. Durch zahlreiche praktische Beispiele aus dem Alltag der Berufsfeuerwehr, hilfreiche Checklisten und Merkblätter können Sie die Ergebnisse Ihrer Begehung rechtssicher dokumentieren.
Erfüllen Sie Ihre Pflicht als Brandschutzbeauftragte zur Minimierung von Sach- und Personenschäden und melden Sie sich zu unserem Online-Seminar Mitte November an. Wir freuen uns auf Sie!
Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Baudienst-Redaktion
Basilika Sacré-Cœur de Montmartre
Am 16. Oktober 1919, heute vor 107 Jahren, wurde die Basilika Sacré-Cœur de Montmartre durch Léon-Adolphe Kardinal Amette geweiht. Die Basilika erhielt ihren Titel nicht aufgrund der Bauform, sondern als kirchlichen Ehrenrang „Basilica minor“ von Papst Benedikt XV. Die Idee, eine Sühnekirche zu errichten, entstand nach der Niederlage Frankreichs im Deutsch-Französischen Krieg 1870. Erbaut wurde die Kirche von 1875 bis 1914, die geplante Weihe im Jahr 1914 verschob sich jedoch durch den Ersten Weltkrieg.
Der Entwurf der Kirche von Paul Abadie setzte sich im Wettbewerb gegen 78 Konkurrenten durch und greift byzantinische Vorbilder wie die Hagia Sophia und den Markusdom auf. Die fünf Kuppeln der Basilika wölben sich über einem kreuzförmigen Zentralbau, an den sich ein romanischer Umgangschor anschließt. Außergewöhnlich ist die Ausrichtung nach Norden statt, wie bei Kirchen üblich, nach Osten. Auf dem Hügel über Paris strahlt der Travertin aus Château-Landon, der unter dem Einfluss des Wetters Calcit abgibt und mit der Zeit immer heller wird.
Besonders bewundert wird das Christusmosaik Luc-Olivier Mersons in der Apsis, das mit knapp 475 m2 zu den größten weltweit zählt. Der einst umstrittene Bau gehört heute zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Paris. Zugleich ist er ein Heiligtum, in dem seit 1885 Tag und Nacht ununterbrochen gebetet wird. Wer die Treppen erklimmt, wird mit einem weiten Panoramablick über die Stadt belohnt.
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Bilder: Conny Schneider (Unsplash, Unsplash Lizenz) Milad Fakurian (Unsplash, Unsplash Lizenz) Onur (Pexels, Pexels Lizenz) rawpixel.com (Pexels, Pexels Lizenz) Andrey Popov (Adobe Stock, Adobe Stock Standardlizenz) razihusin (Adobe Stock, Adobe Stock Standardlizenz)