Ausgabe 36/2026: »Schneller, einfacher, besser?«
Ausgabe 36/2026: »Schneller, einfacher, besser?«
Sehr geehrte Damen und Herren,
schneller und einfacher, aber auch besser? Künstliche Intelligenz kann bei E-Mails und Protokollen unterstützen und Rechercheaufgaben übernehmen. Doch nicht immer ist der Einsatz der KI besser als Ihre investierte Arbeitszeit. Besonders, wenn die neuen Regeln des EU AI Acts umgesetzt werden müssen.
Ines Venzke gibt Ihnen im vierstündigen Online-Seminar deshalb einen Überblick, wie ChatGPT, Copilot und andere KI-Tools Sie effizient und sicher im Alltag der Baubranche unterstützen können. Welche Werkzeuge sind im Umfeld von Ingenieurbüros, Tragwerksplanung und Projektmanagement tatsächlich sinnvoll einzusetzen und wie können Sie spürbar entlastet werden, wenn Routinetätigkeiten und Informationsaufbereitung übernommen werden? Lernen Sie hier die Regeln für ein professionelles Prompting und setzen Sie die KI bei Ihren Ausschreibungen und Zeitplänen ein – datenschutzkonform und im Rahmen Ihrer Unternehmensleitlinien zum KI-Einsatz.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme im Oktober und darauf, mit Ihnen gemeinsam die Praxisanwendungen im Bau- und Planungsalltag schnell und einfach zu verbessern.
Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Baudienst-Redaktion
Forth Road Bridge
Am 4. September 1964, heute vor 62 Jahren, wurde vom britischen Königspaar Elisabeth II. und Prinz Philip die Forth Road Bridge eröffnet. Eine jahrhundertealte Tradition wurde an diesem Tag gebrochen, da die über 800 Jahre alte Fährverbindung mit der Brückeneröffnung eingestellt wurde. Die Brücke überspannt zwischen North Queensferry und South Queensferry eine Route, auf der schon im Mittelalter gepilgert wurde.
Drei große britische Baufirmen schufen innerhalb von sechs Jahren die bis dahin längste Hängebrücke Europas. Eine Leistung, die in einer Oscar-nominierten Dokumentation verewigt wurde. Die Hauptöffnung der Brücke machte mit einer Länge von 1006 Metern die viertlängste Spannweite der Welt aus und erweiterte sich auf beiden Seiten zu einer Gesamtlänge von über 2,5 km. Auch die technische Konstruktion feierte eine Premiere: Die Tragkabel, die auf zwei 150 Meter hohen Stahlpylonen ruhen, wurden direkt vor Ort gesponnen. Ein weiteres Designelement, das den schottischen Stürmen trotzt, sind die feinen Lücken im Fahrbahnträger, die den Wind hindurchstreichen lassen und das Rütteln an der Brücke vermeiden.
Seit der Autoverkehr 2017 auf die Queensferry Crossing umgesiedelt ist, wird die denkmalgeschützte Forth Road Bridge dem Fußverkehr, Radfahrenden und Bussen überlassen. Gemeinsam mit der Eisenbahnbrücke, die seit 2015 zum UNESCO-Welterbe zählt, bildet das Trio einen der meistfotografierten Orte Schottlands.
Bilder: Mikael Blomkvist (Pexels, Pexels Lizenz) MichaelGaida (Pixabay, Pixabay License) Lucas Pezeta (Pexels, Pexels Lizenz) ThisIsEngineering (Pexels, Pexels Lizenz) rawpixel.com (Pexels, Pexels Lizenz) Andrea Piacquadio (Pexels, Pexels Lizenz) monicore (Pexels, Pexels Lizenz)