Geprüfte/r Ausbildungsbeauftragte/r
Rechtssicher ausbilden, Lernprozesse gestalten, Feedback geben & Auszubildende professionell begleiten
Inhalte und Nutzen auf einen Blick
- Rechtliche Grundlagen und organisatorische Abläufe der Ausbildung kennenlernen
- Ausbildungsprozesse strukturiert vorbereiten und Auszubildende sicher begleiten
- Anleiten, motivieren, Feedback geben und gleichzeitig klare Erwartungen vermitteln
- Rollen, Verantwortlichkeiten und rechtliche Grenzen klar einordnen
- Zum vollständigen Programm
Weitere Optionen
Ziel des Online-Lehrgangs
Ausbildungsbeauftragte übernehmen eine wichtige Rolle im Ausbildungsalltag. Sie begleiten Auszubildende im Arbeitsprozess, vermitteln Fachwissen, fördern Selbstständigkeit und geben Rückmeldung zu Leistung und Entwicklung.
Der Lehrgang vermittelt dafür die notwendigen rechtlichen, organisatorischen und pädagogischen Grundlagen. Die Teilnehmenden lernen, ihre Rolle sicher auszufüllen, Ausbildungsabschnitte sinnvoll zu gestalten und typische Situationen professionell zu bewältigen.
Am Ende des Lehrgangs erfolgt eine kleine Lernkontrolle von 45-60 Minuten, die bei bestandener Prüfung in einem Zertifikat mündet.
Online-Abschlussprüfung
Am Ende des dritten Seminartages legen die Teilnehmenden eine Online-Abschlussprüfung ab. Die Prüfung verbindet Fach- und Grundlagenwissen mit praxisorientierten Situationsfragen sowie rechtlichen, pädagogischen und kommunikativen Handlungssituationen aus dem Ausbildungsalltag. Geprüft werden außerdem die Themen
Feedback und Beurteilung. Die Prüfungsdauer beträgt ca. 45–60 Minuten. Die Prüfung gilt ab 60 % der Gesamtpunktzahl als bestanden. Bei Nichtbestehen ist eine Wiederholung möglich.
Zertifikat
Nach erfolgreicher Teilnahme am Lehrgang und bestandener Online-Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat:
„Zertifizierte/r Ausbildungsbeauftragte/r“
Das Zertifikat dokumentiert die erfolgreiche Qualifizierung für die professionelle Begleitung von Auszubildenden im betrieblichen Arbeitsalltag.
Programmübersicht
Tag 1: Rechtssicher handeln in der Ausbildung
-
Vormittag: Grundlagen und Rollenverständnis
- Rechtliche Grundlagen der Berufsausbildung
- duales Ausbildungssystem und zuständige Stellen
- Ausbildungsordnung, Ausbildungsrahmenplan und betrieblicher Ausbildungsplan
- Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal
- Rollen von Ausbildungsleitung, Ausbilder*innen, Ausbildungsbeauftragten und Führungskräften
- Zuständigkeiten, Dokumentation und Eskalationswege
-
Nachmittag: Rechte und Pflichten im Ausbildungsalltag
- Berufsausbildungsvertrag und gegenseitige Pflichten
- Arbeitszeit, Berufsschule, Prüfungen und Urlaub
- Krankheit, Fehlzeiten und Ausbildungsnachweis
- Probezeit, Pflichtverletzungen und Beendigung
- Arbeitsschutz und besondere Schutzvorschriften
- Diskriminierung, Mobbing, Datenschutz und besondere Verantwortung gegenüber jungen Menschen
- typische Rechtsfälle aus der Ausbildungspraxis
- Praxis: Rechtliche Situationen einordnen und die richtige Handlungskette entwickeln.
Tag 2: Ausbildung organisieren und Lernprozesse gestalten
-
Vormittag: Ausbildung vorbereiten – kompakter AEVO-Extrakt
- Ausbildungsplan in konkrete Lern- und Arbeitsaufgaben übersetzen
- Lernziele formulieren und Ausbildungsabschnitte vorbereiten
- Zusammenarbeit mit Ausbildungsleitung, Führungskräften, Berufsschule und weiteren Partnern
- Beteiligungsrechte von Betriebsrat und JAV
- Grundlagen professioneller Auswahlverfahren
- Beobachtung und Bewertung unterscheiden
- Ausbildungsstart und organisatorische Schnittstellen
- eigene Zuständigkeiten und Eskalationswege erkennen
- Praxis: Aus einem Ausbildungsziel einen konkreten betrieblichen Lernauftrag entwickeln.
-
Nachmittag: Pädagogische Grundlagen
- Rolle der ausbildenden Fachkraft als Lernbegleitung
- Lernvoraussetzungen und Vorwissen berücksichtigen
- Lernziele verständlich formulieren
- Motivation, Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit fördern
- Umgang mit Fehlern und Über-/Unterforderung
- vollständige Handlung und Lernen im Arbeitsprozess
- passende Ausbildungsmethoden einsetzen
- Lernerfolg feststellen und Transfer sichern
- Praxis: Einen eigenen Arbeitsprozess als lernförderlichen Ausbildungsauftrag gestalten.
Tag 3: Kommunikation, Feedback und Beurteilung
-
Vormittag: Kommunikation und schwierige Situationen
- klare Arbeitsaufträge und Erwartungen formulieren
- aktiv zuhören und gezielt fragen
- Anerkennung und konstruktive Korrektur
- Feedback geben und annehmen
- Konflikte frühzeitig ansprechen
- Umgang mit Rückzug, Widerstand und mangelnder Eigeninitiative
- Grenzen der eigenen Rolle
- Eskalation und Dokumentation
- Praxis: Schwierige Gesprächssituationen aus dem Ausbildungsalltag trainieren.
-
Nachmittag: Beobachten, beurteilen und Entwicklung begleiten
- Beobachtung und Bewertung unterscheiden
- sachliche Beurteilungskriterien
- Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz
- typische Beurteilungsfehler
- Beobachtungen dokumentieren
- Zwischen- und Abschlussbeurteilungen
- Beurteilungsgespräche strukturiert führen
- Feed-up, Feedback und Feed-forward
- Entwicklungsziele vereinbaren und nachverfolgen
- Onlineabschlussprüfung von 45-60 Minuten
- Praxis: Beurteilungsgespräche vorbereiten und in Rollenspielen durchführen.
Tag 1: Rechtssicher handeln in der Ausbildung
-
Vormittag: Grundlagen und Rollenverständnis
- Rechtliche Grundlagen der Berufsausbildung
- duales Ausbildungssystem und zuständige Stellen
- Ausbildungsordnung, Ausbildungsrahmenplan und betrieblicher Ausbildungsplan
- Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal
- Rollen von Ausbildungsleitung, Ausbilder*innen, Ausbildungsbeauftragten und Führungskräften
- Zuständigkeiten, Dokumentation und Eskalationswege
-
Nachmittag: Rechte und Pflichten im Ausbildungsalltag
- Berufsausbildungsvertrag und gegenseitige Pflichten
- Arbeitszeit, Berufsschule, Prüfungen und Urlaub
- Krankheit, Fehlzeiten und Ausbildungsnachweis
- Probezeit, Pflichtverletzungen und Beendigung
- Arbeitsschutz und besondere Schutzvorschriften
- Diskriminierung, Mobbing, Datenschutz und besondere Verantwortung gegenüber jungen Menschen
- typische Rechtsfälle aus der Ausbildungspraxis
- Praxis: Rechtliche Situationen einordnen und die richtige Handlungskette entwickeln.
Tag 2: Ausbildung organisieren und Lernprozesse gestalten
-
Vormittag: Ausbildung vorbereiten – kompakter AEVO-Extrakt
- Ausbildungsplan in konkrete Lern- und Arbeitsaufgaben übersetzen
- Lernziele formulieren und Ausbildungsabschnitte vorbereiten
- Zusammenarbeit mit Ausbildungsleitung, Führungskräften, Berufsschule und weiteren Partnern
- Beteiligungsrechte von Betriebsrat und JAV
- Grundlagen professioneller Auswahlverfahren
- Beobachtung und Bewertung unterscheiden
- Ausbildungsstart und organisatorische Schnittstellen
- eigene Zuständigkeiten und Eskalationswege erkennen
- Praxis: Aus einem Ausbildungsziel einen konkreten betrieblichen Lernauftrag entwickeln.
-
Nachmittag: Pädagogische Grundlagen
- Rolle der ausbildenden Fachkraft als Lernbegleitung
- Lernvoraussetzungen und Vorwissen berücksichtigen
- Lernziele verständlich formulieren
- Motivation, Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit fördern
- Umgang mit Fehlern und Über-/Unterforderung
- vollständige Handlung und Lernen im Arbeitsprozess
- passende Ausbildungsmethoden einsetzen
- Lernerfolg feststellen und Transfer sichern
- Praxis: Einen eigenen Arbeitsprozess als lernförderlichen Ausbildungsauftrag gestalten.
Tag 3: Kommunikation, Feedback und Beurteilung
-
Vormittag: Kommunikation und schwierige Situationen
- klare Arbeitsaufträge und Erwartungen formulieren
- aktiv zuhören und gezielt fragen
- Anerkennung und konstruktive Korrektur
- Feedback geben und annehmen
- Konflikte frühzeitig ansprechen
- Umgang mit Rückzug, Widerstand und mangelnder Eigeninitiative
- Grenzen der eigenen Rolle
- Eskalation und Dokumentation
- Praxis: Schwierige Gesprächssituationen aus dem Ausbildungsalltag trainieren.
-
Nachmittag: Beobachten, beurteilen und Entwicklung begleiten
- Beobachtung und Bewertung unterscheiden
- sachliche Beurteilungskriterien
- Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz
- typische Beurteilungsfehler
- Beobachtungen dokumentieren
- Zwischen- und Abschlussbeurteilungen
- Beurteilungsgespräche strukturiert führen
- Feed-up, Feedback und Feed-forward
- Entwicklungsziele vereinbaren und nachverfolgen
- Onlineabschlussprüfung von 45-60 Minuten
- Praxis: Beurteilungsgespräche vorbereiten und in Rollenspielen durchführen.
Ihre Produktmanagerin
Katrin Lambert
Produktmanagerin für die Bereiche Personalmanagement, Entgeltabrechnung und Ausbildung
Lehrgangsorganisation
Unser Organisationsteam steht Ihnen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.
| Dienstag | 11.05.2027 | 10:00–16:00 Uhr |
| Mittwoch | 12.05.2027 | 10:00–16:00 Uhr |
| Donnerstag | 13.05.2027 | 10:00–16:00 Uhr |
| Dienstag | 17.08.2027 | 10:00–16:00 Uhr |
| Mittwoch | 18.08.2027 | 10:00–16:00 Uhr |
| Donnerstag | 19.08.2027 | 10:00–16:00 Uhr |
Bitte beachten Sie, dass die Buchung nur die in der Buchung aufgeführten Personen zur Teilnahme an dem Online-Seminar berechtigt. Die Zugangsdaten zum Online-Seminar erhalten Sie einen Werktag vor Beginn des Online-Seminars in einer separaten E-Mail.
Zielgruppe
Der Lehrgang richtet sich an Ausbildungsbeauftragte und ausbildende Fachkräfte, Fach- und Führungskräfte mit Ausbildungsaufgaben, Mitarbeitende, die erstmals Auszubildende begleiten, erfahrene Ausbildungsbeauftragte zur Professionalisierung ihrer Rolle, Mitarbeitende aus HR und Ausbildungsmanagement sowie Führungskräfte mit Verantwortung für Auszubildende.
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