Forschung zur Gesundheit in der Arbeitswelt wird gestärkt

18.11.2022  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Am 14.11.2022 fand die Auftaktveranstaltung für das gemeinsame Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Das Projekt schaut in die Zukunft und Vergangenheit – möchte aus der Corona-Pandemie lernen und den bevorstehenden Wandel der Arbeitswelt verstehen.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig fundierte Erkenntnisse zur Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt sind. Seit mehreren Jahren sind Strukturdefizite in Forschung und Lehre, aber auch in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erkennbar.

In der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin findet deshalb heute die Auftaktveranstaltung für das Programm zur Förderung der Forschung und Lehre im Themenfeld Gesundheit in der Arbeitswelt (FoGA) statt. Mit dem gemeinsamen Programm stärken das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Leistungsfähigkeit der Forschung zu Gesundheit in der Arbeitswelt.

Wir brauchen ein besseres Verständnis der Arbeitswelt der Zukunft und ihrer Auswirkungen auf die Beschäftigten. Um für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein, die wir naturgemäß oft noch gar nicht kennen, wollen wir die Leistungsfähigkeit der Forschung zur Gesundheit in der Arbeitswelt ausbauen. Eine Besonderheit des Förderprogramms ist, dass wir neben der Förderung von Projekten Forschung auch strukturell unterstützen, in Form von Nachwuchsforschungsgruppen und Stiftungsprofessuren.

– Lilian Tschan, Staatssekretärin im BMAS

Das FoGA-Programm zielt auf fünf Handlungsfelder ab:

  • Aus der COVID-19-Pandemie lernen für eine bessere Vernetzung von Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention;
  • Prävention im Betrieb – das betriebsärztliche Handeln weiterentwickeln;
  • Präventive Erwerbsverlaufsgestaltung unter Berücksichtigung der Vulnerabilität verschiedener Personengruppen und der Vielfalt der Erwerbsbevölkerung;
  • Flexibilisierung der Arbeitswelt – Chancen nutzen, Risiken vermeiden;
  • Mit dem Wandel Schritt halten – die wissenschaftliche Methodik fortentwickeln


Alle Details zum Programm „Förderung der Forschung und Lehre zur Gesundheit in der Arbeitswelt“ sind zu finden unter: www.foga-foerderprogramm.de

Bild: Ketut Subiyanto (Pexels, Pexels Lizenz)

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