Akademie
VideoCampus
Fachliteratur
Software
Themen
Dashöfer
  • Seminare
  • Lehrgänge
  • Tagungen
  • Online-Seminare
  • Inhouse

Trotz Fachkräftemangel wird die Jobsuche für Arbeitnehmer immer schwieriger

20.05.2019  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Robert Half Deutschland GmbH.

Bei jedem Dritten dauert die Suche länger als ein Vierteljahr Für Arbeitnehmer wird es immer schwieriger, einen neuen Job zu finden, der zu ihnen passt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Personaldienstleisters Robert Half.

„Dieses Problem geht in der Diskussion um den Fachkräftemangel und die Schwierigkeiten von Arbeitgebern bei der Stellenbesetzung völlig unter“, beklagt Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half. „Wenn wir dieser Problematik mehr Aufmerksamkeit widmen, können wir die Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen verbessern“, so Hennige.

Jobsuche benötigt viel Zeit

Grundsätzlich ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt gut. Und trotzdem geben rund 40 % der Befragten an, dass es heute schwieriger als vor fünf Jahren sei, einen passenden Job zu finden.

Das zeigt auch die Dauer der Stellensuche: Mehr als ein Drittel der Befragten (37 %) hat für den letzten Stellenwechsel länger als drei Monate benötigt, fast ein Fünftel (18 %) der Befragten war sogar länger als sechs Monate auf der Suche.

Neue Jobprofile erschweren Situation auf dem Arbeitsmarkt

„Durch die digitale Transformation verändert sich der Arbeitsmarkt stark. Zum Beispiel entstehen viele neue Berufe, deren Profile und Anforderungen oft noch unklar sind und sich rasch verändern. Deshalb fällt es vielen Arbeitnehmern schwer, passende Stellen zu finden und im Bewerbungsprozess zu überzeugen“, so Hennige.

Zudem passen auch die Erwartungen an das Gehalt und die Rahmenbedingungen oft nicht zu den Vorstellungen der Arbeitnehmer.

Deshalb betont Hennige: „Wer den Job wechseln will, sollte kritisch hinterfragen, was den passenden Job für ihn persönlich ausmacht und an welchen Stellen man zu Kompromissen bereit wäre.“

Kennen Sie schon unseren neuen News­letter Digitalisierung aktuell?

nach oben