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Sorge vor Internetkriminalität nimmt zu

06.05.2019  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V..

Onliner in Deutschland sind besorgt über die Sicherheitslage im Internet. Neun von zehn Internetnutzern (89 Prozent) sehen eine wachsende Bedrohung durch Internetkriminalität. Im Vorjahr sagten dies erst 85 Prozent. Viele von ihnen fühlen sich schlecht gewappnet.

So sagen zwei Drittel (65 Prozent): Ich würde es gar nicht merken, wenn Fremde meinen Computer oder das Smartphone ausspionieren würden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Internetnutzern in Deutschland. „Viele Nutzer haben inzwischen ein größeres Bewusstsein für Gefahren im Internet.“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. „Die Polizei verzeichnet jedes Jahr mehr Cyberdelikte. Internetkriminelle gehen immer trickreicher vor und gleichzeitig nimmt die Zahl der vernetzen Geräte ständig zu.“

Bürger fordern mehr Internetpolizei

Als Konsequenz fordern Onliner eine höhere Polizeipräsenz im Internet. Acht von zehn (81 Prozent) meinen, die Politik solle mehr Geld in spezielle Einheiten investieren, die gezielt gegen Cyberkriminalität vorgehen. Unwohl fühlen sich viele nicht nur wegen gewöhnlicher Kriminelle im Internet. 84 Prozent gehen davon aus, dass ausländische Geheimdienste im digitalen Raum in Deutschland aktiv sind. „Wie im analogen Leben muss der Staat die Sicherheit seiner Bürger auch im Internet gewährleisten“, sagt Dehmel. „Wenn die Gefährdung zunimmt, müssen auch die Ressourcen der Polizei für Online-Einsätze aufgestockt werden.“

Wie Nutzer ihre digitale Identität schützen können, hat Bitkom in 11 Tipps zusammengestellt. Diese finden sie hier

Hinweis zur Methodik

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.010 Internetnutzer ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

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