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Softskills-Training: Mit den Methoden von morgen zu den Skills von morgen

10.06.2022  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Verlag Dashöfer GmbH.

Als flexible Weiterbildungsmethode sorgt KI-gestütztes Softskill-Training für echten, überprüften Lernfortschritt und nachhaltigen Lernerfolg.

Dieses fiktive Problem dürfte aktuell wohl in mehr und mehr Unternehmen auftauchen. Softskills werden immer wichtiger – und sollten deshalb gezielt trainiert werden. Was sich fürs Softskills-Training anbietet und warum gerade KI kein Widerspruch, sondern eine gute Entscheidung ist, lesen Sie in diesem Beitrag.

Softskills: Ohne geht’s heute nicht

Was bringt mich in meiner Karriere weiter? Wie läuft es besser im Team? Wie können wir gemeinsam mehr bewirken? Die einsame Frage, was gut auf dem Lebenslauf aussieht, wird heute von einer ganzen Reihe weiterführender Fragen abgelöst.

Auch wenn fachliche Kompetenzen noch immer wichtig und in vielen Berufen sogar zentral sind: Für eine erfolgreiche Karriere reichen sie allein nicht mehr aus. Hardskills müssen heute mit Softskills ergänzt werden.

Dabei handelt es sich um alle zwischenmenschlichen und charakterlichen Eigenschaften, die das Miteinander im Team sowie die Organisation der neuen Arbeitswelt erleichtern.

Eine bedeutende Rolle spielen sie vor allem wegen der Digitalisierung, bei der mehr und mehr Aufgaben von Algorithmen und Maschinen übernommen werden. Denn die können uns zwar viel Rationales, Routiniertes abnehmen – aber gefragte Softskills wie diese hier übersteigen ihren Horizont:

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Flexibilität
  • Kreativität
  • Empathie
  • Resilienz
  • Interkulturelle Kompetenz

Softskills stehen damit im direkten Zusammenhang mit dem beruflichen Erfolg – und dem des Unternehmens. Ein Team, das für neue Herausforderungen am liebsten eine dreimonatige Ankündigungsfrist hätte, hat in der sich schnell wandelnden modernen Welt kaum eine Chance. Gut, dass mangelnde Flexibilität und andere schlecht ausgebaute Softkills mit verschiedenen Trainingskonzepten Schnee von gestern sind.

Softskills trainieren – wie soll das funktionieren?

Eine berechtigte Frage. Manche machen es sich beim Stichwort „Softkills-Training“ ganz leicht und lehnen es mit der Begründung ab: „Das konnte ich noch nie und werde es auch nicht können.“ „Ich bin halt kein kreativer Mensch“, „Mit Leuten kann ich nicht so gut, so bin ich eben“ oder „Ich brauche meine Routinen“ sind Sätze, die Sie bestimmt auch schon einmal gehört oder selbst gesagt haben.

Aber so einfach ist es nicht. Softskills sind nicht dasselbe wie die genetisch verankerte Abneigung gegen Koriander. Sie lassen sich verändern. Alle Eigenschaften, die uns heute ausmachen, haben wir im Laufe unseres Lebens gelernt. Bewusst und unbewusst. Das heißt auch: Einmal erworbene Skills lassen sich neu lernen, verstärken oder ablegen. Das kann wiederum ganz nebenbei geschehen, oder aber in speziellen Softskills-Trainings.

Was darf’s sein? Beim Softskills-Training gibt es verschiedene Optionen

Seminare, Kurse, Coachings: Wer seinen Mitarbeitern ein Softskills-Training spendieren will, hat die Qual der Wahl. Hier kommt es natürlich in erster Linie darauf an, was trainiert werden soll. Teamfähigkeit lässt sich nicht one on one trainieren. Beim Kommunikationstraining sollte man über Lehrbücher hinausgehen. Umgekehrt sind Softskills wie Zeitmanagement oder Organisation etwas, das sich Mitarbeiter ganz klassisch als Methodenkompetenz aneignen können. Und das auch mal in den eigenen vier Wänden.

Zu überlegen ist außerdem, in welchem Format trainiert werden soll. Präsenztrainings haben den entscheidenden Nachteil, dass sie mit einem hohen Kostenaufwand verbunden sind. Zudem sind sie zeitaufwendig – besonders, wenn sie sich über mehrere Tage erstrecken. Finden sie dann noch außerhalb statt und die Mitarbeiter müssen regelmäßig mehrere Tage im Hotel verbringen, belastet das Familie und Privatleben. Bei reinen Online-Trainings wiederum ist es schwierig, den Lernerfolg zu sichern und die Motivation oben zu halten.

Einen besonderen Vorteil bietet das Softskills-Training in Virtual Reality. Es lässt sich orts- und zeitflexibel einsetzen. Mit VR steht der Lernende zum Beispiel in einem simulierten Saal vor Publikum und trainiert so gezielt seine Rhetorikfähigkeiten. VR kann einerseits als Ergänzung zum Präsenztraining genutzt werden und hilft auf diese Weise, die Kompetenzen im eigenen Tempo zu verbessern. Aber auch als Standalone-Lösung eignet es sich wunderbar. Den Lernerfolg kontrolliert dann nicht der Seminarleiter, sondern eine Künstliche Intelligenz.

Softskills und KI: Perfektes Match oder Widerspruch?

Einige würden sagen: Absoluter Widerspruch. Wie soll eine Maschine denn Softskills beurteilen? Wir würden sagen: Perfektes Match. Denn was die KI ausmacht, ist ihre Lern- und Anpassungsfähigkeit.

Schauen wir uns dazu kurz die Funktionsweise an. KI ist gewissermaßen ein computerbasiertes Gehirn. Ein Algorithmus, der ständig dazulernt, Erfolge und Misserfolge beurteilt und sein Verhalten danach ausrichtet. Kleines Beispiel gefällig? So funktioniert KI-basiertes Kommunikationstraining:

Eine Mitarbeiterin soll in einigen Wochen ein Meeting mit dem Vorstand abhalten, um ein neues Projekt absegnen zu lassen. Es ist also wichtig, dass sie souverän auftritt und klar kommuniziert. Damit hat sie aber aktuell noch so ihre Probleme. Vor den Chefs von ganz oben zu sprechen – schon bei dem Gedanken schnürt es ihr die Kehle zu und sie bekommt Herzrasen. Da Ihr Unternehmen kürzlich eine VR-Software für eben solche Situationen angeschafft hat, nimmt sie sich von jetzt an alle zwei Tage eine Stunde Zeit, um die Präsentation im simulierten Meetingraum zu trainieren:

Sie fängt an zu sprechen – und die KI sammelt fleißig Notizen. Wie oft hat die Lernende Blickkontakt aufgebaut? Zu wem? Wie lange? Was sind ihre Lieblingsfüllwörter? Konnte sie eine angemessene Lautstärke halten?

Der KI entgeht nichts – und das gibt ihr im Vergleich zu menschlichen Trainern einen entscheidenden Vorteil. Anschließend werden alle relevanten Faktoren einer guten Rhetorik ausgewertet und die Mitarbeiterin sieht auf einen Blick, woran sie in den nächsten Tagen noch arbeiten muss. Da sie dafür nur WLAN braucht, kann sie das ganz flexibel immer dann machen, wenn’s zeitlich gut passt.

Und wie motiviere ich meine Mitarbeiter jetzt zum Softskills-Training?

Eigentlich genau so, wie Sie Ihr Team auch zu anderen Trainings motivieren.

Stellen Sie sicher, dass der Trainingsinhalt Ihrer Mitarbeiterschulung tatsächlich relevant ist. Wer bestimmte Softskills schon selbst gut ausgebaut hat, sollte beim Training nicht auf Einsteigerniveau beginnen. Dennoch macht es auch für diese Person Sinn, die Fähigkeit in einem weiterführenden Softskill-Training zu verfeinern. Auch hier punktet KI-gestütztes Training: Anstatt separate Trainings für jedes Niveau zu buchen, brauchen Sie dank der Anpassungsfähigkeit der KI nur eine einzige Software.

Machen Sie Ihrem Team außerdem klar, warum dieses Training so wichtig für sie ist: Wenn Softskills immer mehr an Bedeutung gewinnen, steigern die Mitarbeiter mit dem Training ihren persönlichen Wert am Arbeitsmarkt. Sie bringen ihre Karriere voran. Sie kommen besser mit neuen Anforderungen zurecht. Und sie verbessern die Teamdynamik – ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn man ohnehin den ganzen Tag mit den Kollegen verbringt.

Tipps zur Implementierung von KI-Software:

  • Bestimmen Sie einen Administrator bzw. Ansprechpartner für die neue Software.
  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über die neue Trainingsmethode und zeigen Sie ihnen, was die Software draufhat.
  • Bilden Sie ein möglichst gut durchmischtes Team aus Freiwilligen aller Abteilungen und Stufen. Sie testen die Software als Erste, geben Feedback und treten dann als Botschafter auf.
  • Erstellen Sie einen Nutzungsplan – wer trainiert was und wann?
  • Machen Sie Ihrem Team bewusst, dass keine Führungskraft Einblick in die Auswertungen bekommt. Das Training ist ein geschützter Raum. Hier muss sich niemand beweisen oder verstellen, sondern kann in Ruhe trainieren.

Softskills-Training mit KI als echte Win-Win-Situation

Gut ausgebaute Softskills braucht heute jeder. Es reicht einfach nicht mehr, sich nur auf die fachlichen Kompetenzen zu berufen. Doch deshalb das erstbeste Softskills-Training zu buchen, über das Sie in Google stolpern, ist keine gute Idee. Herkömmliche Trainingsmethoden sind für das Unternehmen teuer. Sie fressen Zeit. Sie sind für die Mitarbeiter oft nicht attraktiv. Und der größte Nachteil: Es wird immer Kollegen geben, für die der Lernzeitraum zu kurz ist.

Als flexible digitale Weiterbildungsmethode sorgt KI-gestütztes Softskill-Training für echten, überprüften Lernfortschritt und nachhaltigen Lernerfolg. Egal, wo der Mitarbeiter gerade ist. Wie viel Zeit er hat. Oder wie lange er zum Lernen braucht. Viele Unternehmen wie SAP, Fressnapf und Siemens Energy haben längst erkannt: Es ist sinnlos, in einer digitalen Welt noch immer an klassischen Trainings festzuhalten. Wann entdecken Sie das Potenzial von KI für Ihr Unternehmen?

Bild: fauxels (Pexels, Pexels Lizenz)

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