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Neue IT-Lösung: Optimaler Informationsaustausch im Bauprozess

17.05.2018  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Ruhr-Universität Bochum.

Bauwerksmodelle unkompliziert und ohne Softwarekonflikte zwischen Bauherren und Bauunternehmen austauschbar zu machen, das ist Ziel eines neuen Projekts, an dem die Ruhr-Universität Bochum (RUB) beteiligt ist.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben, das die Initiative „Planen Bauen 4.0“ koordiniert, mit 7,5 Millionen Euro im Programm „Smart Service Welt II“. 1,1 Millionen Euro fließen an die Bochumer Lehrstühle für Informatik im Bauwesen und Industrial Sales Engineering. Das Projekt ist offiziell am 1. April 2018 gestartet und läuft für drei Jahre.

Offene Programmierschnittstelle geplant

Im Bauprozess müssen die beteiligten Parteien immer wieder Bauwerksmodelle austauschen, prüfen und weitergeben. Dafür stehen verschiedene Softwarewerkzeuge zur Verfügung. „Das Angebot ist unübersichtlich und oft ist unklar, welche Werkzeuge zusammen verwendet werden können“, sagt Prof. Dr. Markus König, Koordinator des Bochumer Teilprojekts. „Dadurch entstehen Medienbrüche, Daten müssen manuell aufbereitet werden und das kann erheblichen Mehraufwand erzeugen.“

Im Forschungsvorhaben „Swarm“, kurz für Software Reference Architecture for Open BIM Services, soll eine Plattform entstehen, mit der die Beteiligten die im Bauprozess benötigten Informationen austauschen können. Geplant ist eine offene Programmierschnittstelle, die es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht, IT-Werkzeuge einzusetzen, die für ihre eigenen Prozesse optimal sind, und das Projektdatenmanagement des Bauherrn mit geringem Aufwand anzuschließen.

„Das bietet jungen Unternehmen, die auf Bau-IT-Lösungen spezialisiert sind, einen optimalen Marktzugang“, erklärt Markus König.

Dadurch, dass sich spezielle Teillösungen vernetzen, werde die digitale Unterstützung von Planungs-, Bau- und Betreiberprozessen besser.

Gründerchancen für Studierende

Das Projekt ist an der Ruhr-Universität an die Worldfactory angedockt, die den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis fördert. Dort sollen Studierende mit Vertretern von kleinen und mittleren Unternehmen Softwarelösungen entwickeln, die dann über die Swarm-Plattform vertrieben werden können.

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