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Fußball-WM: Tipps für eine gute Nachbarschaft bei Feierlaune

19.06.2018  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Immobilienverband Deutschland (IVD).

Fußball-Weltmeisterschaft und Feierlaune gehen oftmals Hand in Hand. Gerade, wenn Deutschland spielt, kann es mitunter laut werden. Der Immobilienverband IVD gibt Tipps für ein gute Nachbarschaft - trotz Feierlaune.

Am 14. Juni startete die Fußballl-Weltmeisterschaft 2018. Die deutsche Nationalmannschaft betrat erstmals am 17. Juni zum ersten Mal den Rasen. Weitere Spiele folgen. "Spätestens dann ist gute Nachbarschaft bei ausgelassener Feierlaune gefragt", sagt Heiko Senebald, Pressesprecher des Immobilienverbandes IVD. Wer mit Freunden, Verwandten und Arbeitskollegen zu Hause feiere, sollte seine Nachbarn nicht vergessen.

WM-Partys ankündigen – Lautstärke im Rahmen halten

Dass es während der WM etwas lauter zugeht, ist trotz verständlicher Fußball-Euphorie keine Selbstverständlichkeit. Wer allerdings vor der eigenen WM-Party mit seinen Nachbarn spricht oder einen Aushang im Treppenhaus anbringt, kann auf mehr Verständnis für den Torjubel – auch zu später Stunde – hoffen. In jedem Fall gilt es aber, nicht nur die eigene Hausordnung, sondern vor allem auch die generelle Nachtruhe zu beachten und einzuhalten.

"Ab 22 Uhr müssen Feiern von draußen nach drinnen verlagert werden. Lauter Torjubel aus dem Garten, vom Balkon oder der Terrasse sind zu vermeiden. Wer sich nicht daran hält, dem kann sogar ein Bußgeld drohen. Soweit sollte es aber nicht kommen", so Senebald. Doch auch bei Feiern in der eigenen Wohnung sollten Mieter und Eigentümer zu später Stunde Rücksicht auf ihre Nachbarschaft nehmen, um den Hausfrieden nicht zu gefährden. Senebald: "Die gesetzlich vorgegebenen Ruhezeiten gelten uneingeschränkt. Dringen zu laute Musik, Tröten oder Geschrei zu später Stunde aus den eigenen vier Wänden, ist die Geduld der Nachbarn, besonders an Werktagen, schnell überstrapaziert. Wer nach den Spielen weiterfeiern möchte, geht daher am besten in entsprechenden Lokalitäten."

Flagge-Zeigen ist erlaubt

Wenn es um die richtige WM-Atmosphäre in der Wohnung geht, können Mieter ihrer Fanliebe freien Lauf lassen und mit Fahnen und Plakaten offen Farbe bekennen: Nationalflaggen und Plakate können durch die Hausordnung nämlich nur verboten werden, wenn sie einen politischen Inhalt, stark polarisierende oder verhetzende Meinungsäußerungen enthalten. Auch am Balkon sind Fahnen und Plakate erlaubt. "Wer hierbei allerdings eine dauerhafte Halterung anbringen oder anderweitig in die Bausubstanz des Hauses eingreifen will, muss vorher seinen Vermieter um Erlaubnis fragen", rät Senebald. Ist dieser einverstanden, sollte der Fan seine Fahne sicher und fest an die Wand montieren, sodass diese nicht herausfallen und dadurch Passanten verletzen oder Autos beschädigen kann. Wer die Nationalflagge aus dem Fenster wehen lassen möchte, muss außerdem darauf zu achten, dass diese nicht zu groß ist und die Fenster der Nachbarn verdeckt.

Ein weiterer Tipp: "Feiern Sie doch gemeinsam mit Ihren Nachbarn die Fußball-WM. Das stärkt die Hausgemeinschaft", so Senebald abschließend.

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