Akademie
VideoCampus
Fachliteratur
Software
Themen
Dashöfer
  • Seminare
  • Lehrgänge
  • Tagungen
  • Online-Seminare
  • Inhouse

Forsa-Umfrage: Ein Drittel der Erwerbstätigen offen für einen Jobwechsel

25.01.2019  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: XING AG.

Der Jahresbeginn kennzeichnet für viele deutsche Erwerbstätige den Start für Veränderungen. Zu den beliebtesten Neujahrsvorsätzen gehören eine gesündere Ernährung, mehr Sport und mehr Zeit für Familie und Freunde. Doch wie sieht es für deutsche Berufstätige mit einem beruflichen Neustart aus?

Die Ergebnisse einer aktuellen forsa Online-Studie im Auftrag von XING E-Recruiting zeigen, dass die große Mehrheit der deutschen Erwerbstätigen mit ihrer beruflichen Tätigkeit zufrieden ist. Die Arbeitgeber können sich allerdings trotzdem nicht beruhigt zurücklehnen. Denn: Jeder dritte deutsche Erwerbstätige ist gleichzeitig offen für einen Arbeitgeberwechsel.

Anzeige
Mitarbeiter*innen im Rentenalter weiterbeschäftigen

Ihre Mitarbeiter*innen möchten auch nach Erreichen des Renteneintrittalters weiter­arbeiten? So ermöglichen Sie es ihnen!

Ein Drittel der deutschen Erwerbstätigen offen für einen Jobwechsel

Die positive Nachricht zuerst: Die meisten Berufstätigen sind zufrieden mit ihrem Arbeitsleben. 57 Prozent der Befragten geben an, „eher zufrieden“ zu sein, während sich 28 Prozent sogar als „sehr zufrieden“ bezeichnen. Diese positive Stimmung unter den deutschen Erwerbstätigen ist aber keine Garantie für den Verbleib beim aktuellen Arbeitgeber. Nicht genug damit, dass sich jeder Dritte der befragten Arbeitnehmer (32 %) als grundsätzlich wechselbereit einstuft. Sieben Prozent der Befragten haben bereits konkrete Pläne gefasst, sich einen neuen Job zu suchen. Und nur 59 Prozent planen ihrem Arbeitgeber wirklich langfristig treu zu bleiben.

David Vitrano, Geschäftsführer Marketing & Sales XING E-Recruiting: „Hinter diesen Zahlen schimmert ein neues Selbstbewusstsein der Berufstätigen durch, die gerade zu Jahresbeginn neue Herausforderungen suchen und häufiger den Arbeitgeber wechseln. Arbeitgeber müssen sich darauf einstellen und ihre Personalgewinnung- und -entwicklung weiter ausbauen, um im Kampf um die besten Talente zu bestehen.“ Insgesamt zeigt sich eine Tendenz, dass die konkrete Wechselbereitschaft mit steigendem Alter der Befragten sinkt. Während 14 Prozent der jungen Berufstätigen zwischen 18 und 29 Jahren den Job wechseln möchten, haben das nur vier Prozent der über 50-Jährigen ins Auge gefasst.

Gehalt, Kollegen und Vorgesetzte ausschlaggebend für den Arbeitgeberwechsel

Doch welche Aspekte sind für die deutschen Arbeitnehmer auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber entscheidend? Ein attraktives Gehalt (85 Prozent), ein guter Kollegenzusammenhalt (81 Prozent) und ein gutes Vorgesetztenverhalten (74 Prozent) sind laut der Befragten die entscheidenden Faktoren für einen Jobwechsel. Während für die jüngere Generation (18 – 29 Jahre) tendenziell auch Weiterbildungsmöglichkeiten (58 Prozent) sowie Aufstiegsmöglichkeiten (44 Prozent) relevant sind, so sind für Arbeitnehmer mit Kindern ein kurzer Arbeitsweg (72 Prozent) und flexible Arbeitszeiten (60 Prozent) vergleichsweise von großer Bedeutung. Überraschenderweise scheint das Home Office, entgegen der aktuellen öffentlichen Debatte, eine eher nachgelagerte Rolle in den Überlegungen der Berufstätigen zu spielen. Im Schnitt messen 27 Prozent der Befragten der Möglichkeit zur Telearbeit eine entscheidende Bedeutung für einen Jobwechsel zu. Für weibliche Berufstätige spielt dieser Aspekt mit 34 Prozent tendenziell eine wichtigere Rolle als für Männer.

Ein Viertel bevorzugt eine aktive Ansprache durch Unternehmen und Personalberater

Und wie gelangen die deutschen Berufstätigen bevorzugt an einen neuen Job? Rund ein Viertel (26 Prozent) wollen lieber direkt von potentiellen Arbeitgebern angesprochen werden. Ein Drittel geht selbst aktiv auf die Suche (33 Prozent) und für knapp zwei Fünftel macht es keinen Unterscheid von wem die Initiative ausgeht (38 Prozent). „Die Stellensuche und Personalgewinnung verlagert sich immer stärker auf digitale Plattformen. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass aktives Recruiting heutzutage essenziell ist, um Talente für das eigene Unternehmen zu gewinnen“, so David Vitrano. Rund jeder dritte Erwerbstätige in Deutschland (31 Prozent) nutzt bei der Jobsuche berufliche Online-Netzwerke wie XING. Ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) informiert sich vorab auf Bewertungsportalen über potenzielle Arbeitgeber. 71 Prozent der Befragten konsultieren ihr persönliches Netzwerk aus Bekannten, Freunden und Familienmitgliedern, um einen konkreten Tipp oder eine Empfehlung zu erhalten.

Kennen Sie schon unseren neuen News­letter Digitalisierung aktuell?

nach oben