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Ein Blick in die Zukunft

14.02.2019  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung untersuchen 18 Forschungsprojekte die Chancen und Risiken neuer technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen: Von der Künstlichen Intelligenz über digitale Plattformen bis zur kulturellen Diversität.

Künstliche Intelligenz, lernende Algorithmen und virtuelle Realität – Technologien, die vermutlich bald unseren Alltag bestimmen. Die Weichen für die technologische Zukunft sind gestellt, doch wie schätzen wir die Chancen und Risiken neuer Technologien richtig ein? Viele Fragen sind ungeklärt: Können künstliche Intelligenzen ein eigenes Bewusstsein erlangen? Stärken digitale Plattformsysteme den Zusammenhalt der Gesellschaft oder fördern sie Desintegration? Welche Konsequenzen hat das Verwischen der Grenzen zwischen privater und öffentlicher Sphäre?

Diese und weitere Fragen diskutieren 18 Projekte im Rahmen des diesjährigen ITAFORUMs in Berlin. Seit Beginn des Jahres fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Projekte im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse (ITA). Heute und morgen werden die Projekte erstmals öffentlich vorgestellt. Vor Ort diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über deren Forschungsfragen und -ansätze. Das ITAFORUM 2019 bildet den Auftakt einer zweijährigen Förderphase, in der die Projekte in sechs Themenfeldern forschen, darunter die Bereiche „Künstliche Intelligenz und virtuelle Realitäten“, „Digitale Plattformsysteme“ und „Partizipationsfähigkeit“. Ihr Ziel ist es, die genannten Fragen zu bearbeiten und so wichtige Grundlagen für politische Entscheidungen zu liefern.

„Mit der Strategischen Vorausschau trägt das BMBF zu einer zukunftsweisenden, nachhaltigen und wissenschaftlich fundierten Politik bei. Die auf dem diesjährigen ITAFORUM präsentierten Forschungsprojekte zeigen anschaulich, wie Wissen genutzt werden kann, um gemeinsam die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen und Zukunft zu gestalten“, sagt Forschungsstaatssekretär Christian Luft anlässlich der Konferenz.

Begleitet werden die Projekte von einem ITA-Beraterkreis, der die wissenschaftliche Qualität der Forschung sichert. Der Vorsitzende des 13-köpfigen Beraterkreises, Prof. Dr. Michael Decker, Leiter des Bereichs „Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Professor für Technikfolgenabschätzung, erklärte zum Auftakt des ITAFORUMS: „Forschungsprojekte der Innovations- und Technikanalyse nehmen eine besondere Perspektive ein, da sie gesellschaftlich wünschenswerte Innovationsprozesse gestalten. Das ist konzeptionell anspruchsvoll, weil man zukünftige sozio-technische Veränderungen in den Blick bekommen muss, um daraus Handlungsoptionen für die Forschungspolitik entwickeln zu können.“

Über die Innovations- und Technikanalyse

Die Innovations- und Technikanalyse (ITA) des BMBF analysiert und bewertet neue fachübergreifende Themen von gesellschaftlicher Relevanz hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken. Dabei werden die vielfältigen Dimensionen zukünftiger Entwicklungen erfasst. Welche gesellschaftlichen und ethischen Debatten müssen geführt werden? Welche juristischen Herausforderungen bestehen und welche Hürden müssen beseitigt werden, um die Risiken zu minimieren? Die ITA untersucht Fragestellungen im Spannungsfeld technologischer Möglichkeiten, gesellschaftlicher Wertvorstellungen und wirtschaftlicher Anforderungen. Diese sehr vielschichtigen Themen werden in interdisziplinären Forschungsprojekten bearbeitet. Dabei werden nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern auch Bürgerinnen und Bürger einbezogen. So werden Forschungs- und Entscheidungsprozesse nachvollziehbarer, transparenter und laden zum Mitgestalten ein. Auch für die Wirtschaft bieten die Erkenntnisse der ITA wertvolle Hinweise für die Forschung, Entwicklung, Produktion und Einführung innovativer und kundenfreundlicher Produkte und Dienstleistungen.

Die insgesamt 18 ITA-Projekte werden in den folgenden sechs Themenfeldern gefördert:

  • Themenfeld 1: Künstliche Intelligenz und virtuelle Realitäten
  • Themenfeld 2: Digitale Plattformsysteme
  • Themenfeld 3: Kulturelle Diversität
  • Themenfeld 4: Partizipationsfähigkeit
  • Themenfeld 5: Governance von Innovationsprozessen
  • Themenfeld 6: Themenoffen

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