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Die häufigsten Fehler – Schnellcheck für Ihre Texte

23.08.2018  — Moira Frank.  Quelle: Verlag Dashöfer GmbH.

"Diese Pressemitteilung muss so schnell wie möglich raus!" Okay, rasch noch einmal die Rechtschreibprüfung drüberlaufen lassen – aber findet die auch tatsächlich alles? Wir haben Ihnen eine kleine Checkliste zusammengestellt, mit der Sie Ihre Texte prüfen können:

Wir machen alle Fehler, vor allem in Sachen Rechtschreibung und Grammatik – davor sind nicht mal Profis gefeit! Unter Zeitdruck bauen wir gern mal Fehler ein, über die wir später den Kopf schütteln: "Wie konnte mir das passieren?"

Vor einigen Peinlichkeiten rettet uns die Rechtschreibprüfung. Es gibt Sie in jedem Schreibprogramm und in zahlreichen kostenpflichtigen und kostenlosen Varianten online. Bis zu 800 Zeichen auf einmal können Sie in der Beta-Variante des Duden-Rechtschreibcheckers prüfen lassen. Bleiben nur noch die Fragen: Drücke ich mich präzise aus? Ist mein Text angenehm lesbar? Und wo verstecken sich die gemeinen Fehler, die Korrekturprogramme gern übersehen?

Wir geben ein paar Tipps, wie Sie – ergänzend zum Rechtschreibcheck – Ihre Texte auf häufig gemachte Fehler prüfen können!

Grammatik und Zeichensetzung

  • Leerzeichen:
    Vor ein Komma, Semikolon, Punkt, Ausrufezeichen und Fragezeichen kommt niemals ein Leerzeichen. Ein öffnendes Anführungszeichen schließt immer ohne Leerzeichen an das folgende Wort an, ein schließendes immer ohne Leerzeichen an das letzte Wort oder Satzzeichen. Vor den Auslassungspunkten kommt immer ein Leerzeichen – außer, Sie brechen ein Wort ab!

  • Satzzeichen als Rudeltiere:
    Fragezeichen und Ausrufezeichen treten stets allein auf. Eine wichtige Aussage können Sie notfalls per Fettung des Satzes hervorheben. In lockeren Situationen, z. B. entspannt unter Kolleginnen, darf man das mit den einzelgängerischen Satzzeichen natürlich auch mal nicht ganz so genau sehen …

  • Achtung, Apostroph:
    Apostroph (') und Akzent (´) sehen sich ähnlich – doch der Akzent hat in Wörtern wie "geht's" nichts zu suchen! Er wird nur auf Buchstaben verwendet, zum Beispiel in "à la carte". Das Apostroph liegt auf der Rautentaste (#). Diesen Fehler erkennen viele automatische Korrekturen nicht!

  • Achtung, Auslassungszeichen:
    Die berühmten drei Punkte (…) bestehen nicht aus drei einzeln gesetzten Punkten, sondern sind ein Sonderzeichen, dass Sie z. B. per Tastenkombination alt + 0133 eingeben können. Während Textverarbeitungsprogramme wie Word die einzeln gesetzten Punkte oft automatisch umwandeln, erkennen viele Rechtschreibchecker das falsche Zeichen nicht.

Stil

  • Präzise Ausdrücke:
    Ist überall klar, was gemeint ist? Haben Sie das richtige Wort gefunden? Sind Anweisungen auch nicht falsch interpretierbar?

  • Satzlänge:
    Sind Ihre Sätze gut verständlich und nicht zu lang und zu verschachtelt? Sonst teilen Sie ihn lieber auf. Die deutsche Sprache lädt zwar zu sogenannten Bandwurmsätzen ein, doch außer, Sie wollen der Adressatin Ihre Sprachkünste beweisen, müssen sie nicht sein!

  • Fachwörter:
    Benutzen Sie zu viele Fachwörter oder drücken Sie sich doch zu umgangssprachlich aus? Passen Sie, wenn nötig, Ihren Text so an, dass er für die Zielgruppe gut verständlich ist.

  • Phrasen:
    Achten Sie auf Worthülsen! Viele Worte werden so häufig und so vage benutzt, dass sie kaum noch Bedeutung haben, z. B. "innovativ", "effizient" und "dynamisch". Beschreiben Sie lieber z. B. die Eigenschaften, die Sie als "innovativ" beschreiben würden, zeigen Sie "Effizienz" anhand konkreter Beispiele auf und schaffen Sie Bilder für die "Dynamik".

Optik

  • Textbild:
    Verwenden Sie genügend Zeilenumbrüche, statt dichte Textblöcke zu verschicken. Jeder neue Gedanke verdient einen eigenen Absatz – das ist nicht nur optisch schöner, sondern auch für die Leserin besser nachvollziehbar.

  • Schrift:
    Mit Schriften wie Arial, Helvetica und Times New Roman können Sie nicht viel falsch machen. Im Zweifelsfall benutzen Sie die Standardeinstellungen oder gar die Unternehmensschriftart.

  • Hervorhebungen:
    Weniger ist mehr! Entscheiden Sie sich für maximal zwei verschiedene Arten der Hervorhebung, z. B. bold und italics, und heben Sie nie mehr als einen Satz auf einmal hervor. Mehr strengt das Auge an. Auch Farben sollten spärlich – wenn überhaupt! – verwendet werden.

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