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Baukonjunktur legt zum Sommeranfang Verschnaufpause ein - Arbeitsvolumen, Beschäftigung und Bruttolohnsumme sinken im Juni

09.08.2018  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: SOKA-BAU.

Nach drei Anstiegen in Folge fällt das effektive Arbeitsvolumen der Bauwirtschaft um 1,7 %.

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im Juni saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 1,7 % gefallen ist. Dies ist der erste Rückgang der Bautätigkeit nach drei Anstiegen in Folge. Auch die Beschäftigung und die Bruttolohnsumme nahmen ab, und zwar um 1,2 bzw. 1,1 %.

Die Frühindikatoren fielen zuletzt allerdings erfreulicher aus. Die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im Mai um 4,6 % gestiegen. Dies war einem deutlichen Anstieg der Auftragseingänge im Nichtwohnungsbau und im Tiefbau zu verdanken. Darüber hinaus legten die Baugenehmigungen im Hochbau erneut zu (+ 1,1 % gegenüber Vormonat). Dabei wurde der Rückgang der Genehmigungszahlen im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau durch einen erneuten Anstieg der Baugenehmigungen für Wohngebäude überkompensiert.

Die Finanzierungsbedingungen haben sich für die privaten Haushalte zuletzt kaum verändert, die Zinsen für neu zu vergebende Wohnungsbaukredite sind im Juni sogar marginal gesunken. Die Aussichten für den Wirtschaftsbau haben sich derweil wieder verbessert. So hat sich die Stimmung unter den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes zuletzt wieder erholt und die Lieferzeiten sind weiter gestiegen, was zusätzliche Investitionen anregt. Unterdessen hat die Bundesregierung mit dem Planungsbeschleunigungsgesetz einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der die Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Aus- und Neubau von Verkehrsinfrastruktur verkürzen soll. Insbesondere soll damit der Investitionshochlauf schneller umgesetzt werden. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 4,0 % bzw. 6,0 %.

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