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Bauen 2023: Konkurrenzdruck verlangt mehr Fortbildungen

28.06.2018  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: BauInfoConsult.

Die Baubranche wird digitaler, internationaler und soll effizienter und zugleich billiger bauen. Viele Erwartungen an eine Branche, auf die zudem gewaltige Aufgaben warten: Der Wohnungsmangel, die Energiewende im Bestand und der Sanierungsstau im Infrastruktur- und Verkehrsbau sind nur die allerdringendsten gesellschaftlichen Aufgaben, mit der die Bauwirtschaft fertig werden soll.

Kein Wunder, dass fast kein Bauakteur glaubt, dass bis 2023 alles beim Alten bleibt. Die meisten Akteure der Branche, die BauInfoConsult nach ihrer zukünftigen Rolle im Bauprozess gefragt hat, erwarten in den nächsten fünf Jahren tiefgreifende Veränderungen bei den Anforderungen, die im Baugeschehen an sie gestellt werden.

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Im Rahmen der jährlichen Trendstudie Jahresanalyse des Düsseldorfer Marktforschungsinstituts wurden insgesamt 600 Architekten, Bauunternehmer, Trockenbauer, Maler und SHK-Installateure in Telefoninterviews nach ihren Erwartungen an ihre künftige Rolle im Bauprozess gefragt. Vor allem der Konkurrenzdruck wird zunehmen, so schätzt ein starkes Drittel (35 Prozent) der Profis. Kein Wunder: Im gegenwärtigen Bauboom ist die Zahl der Firmen am Bau so stark angewachsen wie schon lange nicht mehr – gleichzeitig ist der Fachkräftemarkt geradezu leergefegt.

In den nächsten Jahren wird die Baulast sich wieder mehr normalisieren und so der Wettbewerb unter den Anbietern, die jetzt noch größtenteils alle vom Auftragsüberhang getragen werden, härter werden. Zumal mit den zu erwartenden technischen Veränderungen in Richtung Bauen 4.0 auch die Anforderungen an das Fachwissen der Profis am Bau größer werden, wie 34 Prozent der Befragten erwarten – allen voran SHK-Installateure und Architekten. Hier sind Verbände und Industrie mit Schulungs- und Fortbildungsangeboten gefragt. Nicht nur, was technische Änderungen angeht:

Veränderungen im Bauprozess

© BauInfoConsult; für Großansicht bitte anklicken

Die steigenden Auflagen z. B. im Bezug auf Energieeffizienz führen aus Sicht der befragten Akteure zu mehr Verantwortung, aber auch zu mehr Bürokratie (je 26 Prozent). Auch die Beziehung zum Kunden wird sich wandeln: Dieser tritt im Internet-Zeitalter immer informierter und anspruchsvoller auf (18 Prozent), sodass der Bauprofi vom Entscheider zum Berater werden muss, um als Anbieter in Frage zu kommen (15 Prozent).

Für jeden Sechsten (17 Prozent) wird es 2023 aber nicht nur mehr Konkurrenz, sondern auch mehr Kooperation am Bau geben – zum Beispiel durch BIM, wie zumindest ein Zehntel der Akteure (9 Prozent), insbesondere Bauunternehmer und Architekten, erwarten.

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