Steigende Beschäftigungszahlen: mehr Chancen für ältere Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt

19.04.2016  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Europäische Kommission.

Die sinkende Arbeitslosigkeit in Europa bringt auch mehr Menschen über 60 Jahre zurück an den Arbeitsmarkt.

Die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen ist zum ersten Mal seit Jahrzehnten ähnlich hoch wie die der 15- bis 24-Jährigen. Allerdings gibt es bei den Erwerbsquoten große Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern. Zu diesem Ergebnis kommt der am Dienstag, den 12. April 2016, von der Kommission vorgelegte Beschäftigungsbericht, der vierteljährlich erscheint.

Sozialkommissarin Marianne Thyssen sagte: "Der Anstieg der Erwerbsquoten, besonders bei den älteren Arbeitnehmern, ist ein ermutigendes Zeichen im Hinblick auf die alternde Bevölkerung Europas. Wir müssen allerdings sicherstellen, dass diese wachsende Zahl Arbeitswilliger auch gut in die Arbeitsmärkte integriert ist. Qualifikationen sind hier der Schlüssel. Die neue Qualifikationsagenda für Europa, die wir in den nächsten Wochen vorstellen, wird einen großen Beitrag zur Umwandlung der Erwerbsquoten in mehr hochwertige Jobs leisten."

Europaweit hat die Beschäftigungsrate wieder ihr Level von vor der Krise erreicht, zeigt aber große Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern und rangiert von 55 Prozent in Griechenland bis zu 80 Prozent in Deutschland, Estland und Schweden. Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück, es gibt mittlerweile 4,9 Millionen weniger Arbeitslose als auf dem Höchststand im April 2013. Der Bericht zeigt auch Wachstumsraten für unbefristete und Vollzeitjobs, allerdings mit einem langsameren Wachstum als 2014.




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