Kommunen können Geld sparen, wenn sie Familien stark machen, die Angehörige pflegen

19.03.2015  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Universität Witten/Herdecke.

Projektabschluss „Quartiersnahe Unterstützung pflegender Angehöriger“ mit Tagung am 12. Juni 2015/Prof. Klaus Dörner als Gastredner

Jeder Tag, den ein älterer Mensch noch zu Hause statt im Heim gepflegt wird, bringt den Kommunen bares Geld, weil die Heimkosten stetig steigen. „Und dabei müssen die Kommunen noch nicht mal viel Geld in die Hand nehmen, sie müssen nur die vielen Angebote, die es schon gibt, richtig steuern und managen“, sagt Prof. Dr. Angelika Zegelin, Leiterin des zu Ende gehenden Projektes zu den Ergebnissen. Im Projekt „Quartiersnahe Unterstützung pflegender Angehöriger“ haben Wissenschaftlerinnen der Universität Witten/Herdecke untersucht, dass es sich auch rein ökonomisch lohnt, die pflegenden Angehörigen zu stärken und zu entlasten. Wenn die Kommunen Familien stärken, die einen Angehörigen zu Hause pflegen, entlastet das die Familien UND den Haushalt der Kommune.

Weitere Ergebnisse gibt es auf der Tagung zum Projektende an der Universität Witten/Herdecke am 12.6.15, von 10 bis 16.30 Uhr, im Audimax, Alfred-Herrhausen-Str. 50 in Witten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich bei Frau Koch (britta.koch@uni-wh.de).

Projektbeteiligte stellen Verlauf und Ergebnisse vor, Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner spricht als Gastredner über bürgerschaftliches Engagement im Pflegefeld. Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteure im Bereich häuslicher Pflege, an Pflegeberatungsstellen und vor allem auch Planungsverantwortliche in Kommunen und Kreisen. Das Programm ist abrufbar unter: www.uni-wh.de/pflege.




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