Gesundheit: Ministerin Steffens: Wichtiger Schritt zur Gesundheitskarte für Flüchtlinge – Krankenkassen verständigen sich über Zuständigkeit für Kommunen

28.10.2015  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen .

Bereits sechs Wochen nach Unterzeichnung einer Vereinbarung von Gesundheitsministerin Barbara Steffens mit inzwischen elf Krankenkassen zur Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge in NRW ist das Land bei der Umsetzung erneut einen wichtigen Schritt weiter:

Die Krankenkassen haben sich über die Zuständigkeit für die der Vereinbarung beitretenden Kommunen verständigt. „Eine Krankenkasse ist jeweils für eine kreisfreie Stadt oder alle Gemeinden eines Kreises zuständig. Das reduziert sowohl für die Kommunen als auch für die Krankenkassen den Verwaltungsaufwand“, sagte Ministerin Steffens heute (9. Oktober 2015) in Düsseldorf.

Zurzeit erreichen das Ministerium viele Fragen zur Umsetzung der Rahmenvereinbarung. Jetzt haben alle interessierten Kommunen eine Krankenkasse als Ansprechpartner, können direkt Kontakt aufnehmen und konkrete Absprachen zur Umsetzung der Rahmenvereinbarung treffen. Das trägt dazu bei, die in vielen Kommunen anstehenden Entscheidungen zu erleichtern.

„Mit der Gesundheitskarte können Flüchtlinge, die akute Schmerzen haben oder krank sind, direkt zu einer Ärztin oder einem Arzt gehen. Deshalb möchten wir möglichst viele Kommunen von den Vorteilen der NRW-Gesundheitskarte für Flüchtlinge überzeugen. Sie entlastet und unterstützt die Städte und Gemeinden bei den Herausforderungen durch die hohe Zahl an Flüchtlingen. Auch für die Krankenkassen, die Ärzteschaft und andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen sind die klaren Vereinbarungen von Vorteil“, so Steffens weiter.

Das Ministerium hat hier eine Übersicht veröffentlicht, welche Krankenkasse für welche Kommunen im Rheinland und in Westfalen-Lippe zuständig ist:




Kennen Sie schon unseren neuen News­letter Digitalisierung aktuell?

nach oben