Antidiskriminierungsstelle fördert Beratungsarbeit gegen Diskriminierung

10.02.2015  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Auch 2015 soll die Unterstützung für Betroffene von Diskriminierung vor Ort ausgebaut werden. Mit dem Förderprogramm "Beratungsstellen gegen Diskriminierung" stärkt die Antidiskriminierungsstelle Netzwerke und Beratungsstrukturen, die als Knotenpunkt in ihrer Region beispielhaft Antidiskriminierungsarbeit leisten. Der Förderaufruf steht ab jetzt online.

Mit dem neuen Förderprogramm "Beratungsstellen gegen Diskriminierung" sollen Netzwerke, Beratungsstellen oder Antidiskriminierungsverbände dabei unterstützt werden, sich als Ansprechpartner auf politischer Ebene und bei Bürgerinnen und Bürgern zu etablieren. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bietet Fördermöglichkeiten für insgesamt zehn Projekte, die die Beratung von Betroffenen und die Arbeit zur Bekämpfung von Diskriminierung stärken sollen. Anträge können bis zum 02.03.2015 eingereicht werden.

Das Förderprogramm „Beratungsstellen gegen Diskriminierung“ knüpft an das Förderprogramm "Netzwerke gegen Diskriminierung" an. Mit diesem wurde von 2012 bis 2014 die Bildung von insgesamt zehn modellhaften Netzwerken der Antidiskriminierungsarbeit unterstützt. Ziel war es, die regionalen Beratungsangebote für Betroffene durch Vernetzung zu stärken und bundesweit Lücken in der Beratungslandschaft zu schließen.

Sowohl das alte als auch das neue Förderprogramm sind Teil der bundesweiten Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft, die die Antidiskriminierungsstelle im Februar 2011 gestartet hat.

Hier können Sie den Förderaufruf und das Antragsformular herunterladen.




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