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Zielkostenrechnung - Definition, Ziele und grundsätzliche Vorgehensweise

Bilanzierung [ Stand: 28.08.2019 ]
Autor: Oliver Glück
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Die Zielkostenrechnung ist ein Konzept des strategischen Kostenmanagements und dient der Kostenplanung, -steuerung und -kontrolle. Oliver Glück gibt Ihnen eine Einfürhung in Definition und Ziele der Zielkostenrechnung und erläutert die Grundidee und das Vorgehen.

Definition, Ziele und grundsätzliche Vorgehensweise der Zielkostenrechnung

Die Zielkostenrechnung (auch als Target Costing bezeichnet) ist ein Konzept des (strategischen) Kostenmanagements, d. h. kein klassisches Kostenrechnungssystem wie die Plankostenrechnung oder die Deckungsbeitragsrechnung.

Es dient der Kostenplanung, -steuerung und -kontrolle. Verbreitung gefunden hat die Zielkostenrechnung seit den 1960er Jahren; sie hat sich seitdem zu einem etablierten Controlling-Instrument entwickelt, das allerdings vor allem auch aufgrund seines hohen Aufwands bei weitem nicht in allen Branchen und Unternehmen praktiziert wird.

Die Zielkostenrechnung verfolgt das Ziel, zum einen die Produktkosten mit den die Kosten letztlich verursachenden Kundenwünschen und -anforderungen auszubalancieren und zum anderen, die Produktkosten je Einheit zu senken.

Deshalb wird die Zielkostenrechnung v. a. in hart umkämpften Märkten angewendet, während sie bei Premium-Produkten, die entsprechend hohe Margen haben bzw. bei denen ein Großteil der Kosten nicht direkt im Produkt liegt, sondern durch Marketingaufwendungen, Lizenzgebühren oder Vertrieb verursacht wird, seltener zum Einsatz kommt.

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