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Wie ist ein Umspannwerk zu bilanzieren?

Umsatzsteuer [ Stand: 18.03.2021 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
"Wir bauen auf unsere Kosten ein Umspannwerk (Transformator mit umschließendem Gebäude), das auf unserem Betriebsgelände errichtet werden soll, mit dem Strom werden unsere Produktionsanlagen betrieben. Was müssen wir bei der Bilanzierung beachten?"

Bei dem Umspannwerk handelt es sich um den Bilanzposten „technische Anlagen und Maschinen“, dazu zählen alle Betriebsvorrichtungen, die direkt und dauerhaft der Leistungserstellung dienen. Dabei ist es unerheblich, ob diese fest mit dem Gebäude oder Grundstück verbunden sind. Die Zweckbestimmung, d. h. der ausschließliche, unmittelbare betriebliche Zweck, ist entscheidend. Dazu zählen auch Anlagen, selbst wenn diese wesentliche Bestandteile eines fremden Grundstücks, sicherungsübereignet oder unter Eigentumsvorbehalt geliefert wurde und dem rechtlichen Eigentum eines Dritten zuzurechnen sind. Zu den Betriebsvorrichtungen zählen auch Anlagen, bei denen Gebäude und technische Vorrichtungen eine Einheit bilden, wie z. B. Transformatorenhäuser, Umspannwerke oder Hochregallager sowie für den Leistungsprozess erforderliche Klimaanlagen. Hingegen werden unselbstständige Gebäudeteile (z. B. Heizungs- oder Belüftungsanlagen) nicht als technische Anlagen und Maschinen ausgewiesen werden, sondern gehören zu den Gebäuden.

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