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Währungsumrechnung - Handels- und Steuerrecht

Bilanzierung [ Stand: 10.12.2013 ]
Autor: Timm Haase
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Experte Timm Haase erläutert Währungsumrechnung nach Handels- und nach Steuerrecht.

Handelsrecht

§ 244 HGB verlangt, dass der Jahresabschluss in deutscher Sprache und in Euro aufzustellen ist. Diese Regelung macht Überlegungen für den Umgang mit Geschäftsvorfällen in Fremdwährungen notwendig. Es ergibt sich nicht nur eine bloße Umrechnung, vielmehr sind Fragen der Bilanzierung und vor allem der Bewertung zu klären.

1 Anwendungsbereich

Die Regelung des § 256a HGB betrifft alle Unternehmen, die einer Bilanzierungspflicht unterliegen und Geschäftsvorfälle in Fremdwährungen abwickeln.

In § 256a HGB wird für alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen die Umrechnung von auf Fremdwährungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Euro im Jahresabschluss geregelt. Nach dieser im Zuge des BilMoG eingeführten Vorschrift müssen alle auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in die Bilanzwährung umgerechnet werden. Für Posten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sind dabei das Anschaffungskostenprinzip und das Imparitätsprinzip aufgehoben.

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