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Thema der Woche: Verdeckte Gewinnausschüttung bei Teilwertabschreibung auf Darlehen und Zinsen

dasFiBuWissen-News [ Stand: 05.04.2016 ]
Autor: Timm Haase
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Die Forderung auf Rückzahlung des Darlehens und die Forderung auf Zahlung der vereinbarten Darlehenszinsen sind getrennt voneinander zu bilanzieren. Dementsprechend schlägt die als verdeckte Gewinnausschüttung zu qualifizierende Wertberichtigung der Darlehensforderung nicht auf den Ausweis der Zinsforderungen durch. Zu diesem Ergebnis kam der BFH in seinem Urteil vom 11. November 2015 (I R 5/14, veröffentlicht am 30. März 2016).

Urteilsfall

Die klagende GmbH, vertreten durch ihren alleinigen Gesellschafter-Geschäftsführer, betrieb einen Großhandel mit Holzhalbwaren und Holzbauelementen. Die GmbH gewährte einer dem Gesellschafter-Geschäftsführer nahestehenden Person ein mit 6 Prozent zu verzinsendes Darlehen in Höhe von 184.000 Euro (Stand 2003), ohne übliche Sicherheiten zu fordern. Das bei der GmbH geführte Verrechnungskonto wurde jährlich verzinst, wobei weder Tilgungen noch Zinsen tatsächlich beglichen wurden. Schließlich nahm die GmbH eine Wertberichtigung auf einen Betrag von 0 Euro vor, bedingt durch die schlechte wirtschaftliche Lage des Darlehnsnehmers, und stellte die Verzinsung ab dem Jahr 2004 ein.

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