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Thema der Woche: Umsatzsteuerliche Aufteilung von Leistungen

Umsatzsteuer [ Stand: 06.06.2017 ]
Autor: Timm Haase
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Bei Übernachtungs- und Frühstücksleistungen oder in der Gastronomie werden oftmals Gesamtpreise gezahlt, die zwei oder mehrere zu besteuernde Leistungsmerkmale enthalten. Wie solche Gesamtkaufpreise aufzuteilen sind, hat das Finanzgericht Schleswig-Holstein mit Urteil vom 21. September 2016 (Az. 4 K 59/14, veröffentlicht am 4. Mai 2017) entschieden.

Urteilsfall

Ein Unternehmer betreibt zwei Hotels. Die Preise der Hotels setzten sich aus dem Preis für die Übernachtung sowie einem Preis für das Frühstück in Höhe von jeweils 5 € zusammen. Für die Kunden war von vornherein erkennbar, aus welchen Komponenten sich der Preis zusammensetzte. Wenn ein Gast nach einer Übernachtung kein Frühstück einnehmen wollte, konnte er - wenn er bereits die volle Summe entrichtet hatte - den Betrag von 5 € erstattet bekommen. Er hatte zudem die Möglichkeit, von vornherein ein Zimmer ohne Frühstück zu buchen. In diesem Fall wurden 5 € weniger berechnet. Auch für externe Besucher wurden 5 € für ein Frühstück berechnet.

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