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Steuerfreie Sachbezüge, Aufmerksamkeiten und Umsatzsteuer

dasFiBuWissen-News [ Stand: 01.03.2016 ]
Autor: Volker Hartmann
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Seit 01.01.2015 sind Sachbezüge in Form von Aufmerksamkeiten, die ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern zukommen lässt, grundsätzlich vorteilhafter als steuerfreie Sachbezüge. Neben lohnsteuerlichen Gründen sind auch umsatzsteuerliche Gründe ausschlaggebend.

In der lohnsteuerlichen Praxis wird häufig übersehen, dass Sachbezüge, die nach Anwendung der Sachbezugsfreigrenze zwar lohnsteuerfrei sind, gleichwohl der Umsatzbesteuerung unterworfen werden müssen. Nach dem Grundprinzip der Umsatzsteuer wird durch diese Steuerart der private Endverbrauch besteuert.

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Waren und Dienstleistungen hingegen, die ein Unternehmer für sein Unternehmen erwirbt, unterliegen grundsätzlich nicht der Umsatz­besteuerung. Gleiches gilt für den umsatzsteuerlichen Vorsteuerabzug. Während Privatpersonen die auf den privaten Verbrauch entfallende Umsatzsteuer nicht steuerlich geltend machen können, kann ein Unternehmer die Umsatzsteuer, die auf Waren und Dienstleistungen entfällt, die für sein Unternehmen bezogen werden, als Vorsteuer geltend machen.