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Reporting - Themenabgrenzung

Bilanzierung [ Stand: 01.02.2018 ]
Autor: Oliver Glück
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Oliver Glück erläutert die unterschiedlichen Arten von Reporting und definiert wichtige Begrifflichkeiten.

Themenabgrenzung

Ein mehr oder weniger formal ausgestaltetes Reporting gibt es in nahezu jedem Unternehmen. Im Zusammenhang mit dem Reporting fallen ganz unterschiedliche, zum Teil bereits lange bestehende Begriffe wie internes und externes Berichtswesen oder Financial Reporting, zum Teil aber auch neue „Modewörter“ wie Management Reporting, Data Warehouse, Business Intelligence, Big Data etc.

Während sich das interne Reporting an Adressaten innerhalb des Unternehmens wendet (z. B. Geschäftsleitung, Kostenstellenleiter), dient das externe Reporting der Information externer Stakeholder (z. B. Gesellschafter, Banken). Anforderungen an das externe Reporting sind letztlich von außen und zum großen Teil für alle Unternehmen und Konzerne einer Branche identisch vorgegeben durch Gesetze bzw. Rechnungslegungsbezogene Grundsätze (z. B. IFRS, HGB, Steuerrecht, Bankenrecht), aber auch individuell durch die jeweiligen externen Stakeholder eines Unternehmens (z. B. Gewerkschaften, Banken, Aufsichtsbehörden). Das externe Reporting basiert v. a. auf dem eigentlichen Jahres- oder Konzernabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und ggfs. Kapitalflussrechnung sowie Eigenkapitalspiegel und ergänzt um den Lagebericht. Das Unternehmen ist hier oft in einem Zwiespalt: einerseits sollen die gesetzlichen Vorgaben erfüllt und auch die Stakeholder wie z. B. Aktionäre zufriedenstellend informiert werden, andererseits sollen aber auch keine ggfs. für Wettbewerber oder Kunden interessante Details veröffentlicht werden. Das interne Reporting nutzt ebenfalls diese Rechnungswerke, darüber hinaus aber v. a. auch Deckungsbeiträge, Kostenträger-, Kostenstellen- und Profit-Center-Berichte und beinhaltet damit Informationen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. So sollen z. B. weder die Kunden noch die Wettbewerber die Gewinnmargen einzelner Produkte kennen.

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