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Reporting Packages

Bilanzierung [ Stand: 05.02.2019 ]
Autor: Philipp Jahn
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Wer zur Erstellung von Konzernabschlüssen verpflichtet ist, braucht vollständige Informationen, auch von Tochtergesellschaften im Ausland, deren Jahresabschlüsse von ganz unterschiedlichen Personen und lokalen Bestimmungen erstellt wurden. Hier empfehlen sich Reporting Packages. Über diese informiert Sie Experte Philipp Jahn.

Anwendungsbereich

Die gesetzlichen Vertreter von Mutterunternehmen i. S. v. § 290 HGB sind – sofern die Größenkriterien nach § 293 HGB überschritten sind und keine Erleichterungsvorschriften* anwendbar sind – zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Sie tragen ebenso die Verantwortung für die Vollständigkeit der in den Konzernabschluss eingehenden Vermögensgegenstände und Schulden, sowie für die vorgenommenen Konsolidierungsmaßnahmen.

Im Rahmen der Konzernabschlusserstellung sind die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften auf die Bilanzierungsgrundsätze, die Währung und den Stichtag des Konzernabschlusses überzuleiten. Ausgangspunkt der für den Konzernabschluss zu erfassenden Posten ist die Handelsbilanz II des betreffenden Tochterunternehmens, d. h. nach Anpassung des Jahresabschlusses an die (eigenständigen) Bilanzansätze im Konzernabschluss und an die konzerneinheitliche Bewertung.* Daneben sind die Eigenkapitalkonsolidierung, Schuldenkonsolidierung, Aufwands- und Ertragskonsolidierung sowie Zwischenergebniseliminierung vorzunehmen, um entsprechend der Einheitstheorie für den Konzernabschluss keine Vorgänge oder Abschlusspositionen doppelt zu erfassen.

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