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Reinvestitionsrücklage

Umsatzsteuer [ Stand: 17.11.2020 ]
Autor: Udo Cremer und Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Ziel eines jeden Steuerpflichtigen ist es, seine Steuerlast zu optimieren. Dazu hat der Gesetzgeber einige gesetzlich zulässige Möglichkeiten geschaffen. Eine davon ist die Reinvestitionsrücklage nach § 6b EStG. Dieser Beitrag zeigt Möglichkeiten auf, wie stille Reserven, die durch Veräußerung bestimmter Anlagegüter aufgedeckt werden, auf andere Anlagegüter übertragen werden können und somit nicht der sofortigen Besteuerung unterliegen.

Steuerrecht

1 Ansatz dem Grund nach

Nach § 6b EStG können Steuerpflichtige, die

  • Grund und Boden,

  • Aufwuchs auf Grund und Boden mit dem dazugehörigen Grund und Boden, wenn der Aufwuchs zu einem land- und forstwirtschaftlichen Betriebsvermögen gehört,

  • Gebäude oder Binnenschiffe oder

  • Bestimmte Anteilen an Kapitalgesellschaften

veräußern, im Wirtschaftsjahr der Veräußerung von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bestimmter Wirtschaftsgüter, die im Wirtschaftsjahr der Veräußerung oder im vorangegangenen Wirtschaftsjahr angeschafft oder hergestellt worden sind, einen Betrag bis zur Höhe des bei der Veräußerung entstandenen Gewinns abziehen.

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