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Rangrücktritt - Einleitung

Bilanzierung [ Stand: 04.09.2012 ]
Autor: Cliff Einenkel, Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Ein Rangrücktritt kann vereinbart werden, um eine drohende Überschuldung zu vermeiden. Da bei Kapitalgesellschaften eine tatsächliche Überschuldung ein Insolvenzgrund ist, kann somit eine Insolvenz vermieden werden. Sowohl in der Handels- als auch in der Steuerbilanz bleibt es grundsätzlich bei...

Ein Rangrücktritt kann vereinbart werden, um eine drohende Überschuldung zu vermeiden. Da bei Kapitalgesellschaften eine tatsächliche Überschuldung ein Insolvenzgrund ist, kann somit eine Insolvenz vermieden werden. Sowohl in der Handels- als auch in der Steuerbilanz bleibt es grundsätzlich bei der Passivierung der Schuld, da sich lediglich die Rangordnung der Verbindlichkeiten ändert.

Durch den Rangrücktritt erhält der Schuldner ein Leistungsverweigerungsrecht. Wird für steuerrechtliche Zwecke vereinbart, dass die Verpflichtung nur aus künftigen Überschüssen zu zahlen ist, erfolgt in der Steuerbilanz keine Passivierung. Wird die Begleichung der Verbindlichkeit zeitlich aufschiebend bedingt, bis die Krise abgewendet wurde, erfolgt sowohl in der Handels- wie auch in der Steuerbilanz eine Passivierung.

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