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Rückstellung für Mieterein- und -umbauten - Steuerrecht

Bilanzierung [ Stand: 26.08.2014 ]
Autor: Timm Haase
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Experte Timm Haase erläutert Rückstellungen für Mietein- und -umbauten nach Steuerrecht

1 Anwendungsbereich

Das Steuerrecht kennt bei der Beurteilung von Mietereinbauten und Mieterumbauten eine Reihe von Besonderheiten, wie etwa Betriebsvorrichtungen, Scheinbestandteile oder auch Erhaltungsaufwand, der in der Regel zu keiner Aktivierung führt.

Für die Aktivierung spielt diese Abgrenzung eine entscheidende Rolle. Für die Passivierung einer Rückstellung für den Rückbau und die Beseitigung von Mietereinbauten ist eine Beurteilung, welcher der o.g. Sachverhalte vorliegt, nicht erforderlich. Entscheidend sind hier die Kriterien für die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen. Eine Verknüpfung mit einer möglichen Aktivierung der Einbauten besteht demnach nicht.

2 Ansatz dem Grunde nach

Maßgeblich für die steuerrechtliche Gewinnermittlung sind nach § 5 Abs. 1 S. 1 EStG die handelsrechtlichen Wertansätze, sofern ihnen keine abweichenden steuerlichen Vorschriften entgegenstehen. Demnach ist grundsätzlich die nach handelsrechtlichen Vorgaben gebildete Rückstellung für Mieterein- und -umbauten auch in die Steuerbilanz zu übernehmen.

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