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Quartalsnachrichten - Neues aus der Rechtsprechung

Bilanzierung [ Stand: 21.08.2017 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Gelten Aufwendungen für Geschenke an Geschäftsfreunde als Betriebsausgaben? Wie sind häusliche Arbeitszimmer zu behandeln? Und was gilt bei der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung bei Zwischenvermietungen? Antworten gibt Experte Dirk J. Lamprecht.

1 Einkommensteuer

Übernahme der Einkommensteuer für Geschenke an Geschäftsfreunde ist nicht abziehbar, BFH-Urteil vom 30.3.2017, IV R 13/14

Entstehen dem Steuerpflichtigen Aufwendungen für Geschenke an Geschäftsfreunde und übernimmt er zusätzlich die Steuer, die durch die Zuwendung an den Beschenkten ausgelöst wird, ist der Steuerpflichtige nicht zum Betriebsausgabenabzug berechtigt, wenn die Zuwendung zusammen mit der Steuer 35 Euro übersteigt.

Geschenke, die die Geschäftsbeziehung fördern oder Neukunden anziehen sollen, können beim Empfänger zu einkommensteuerpflichtigen Einnahmen führen. Damit müsste der Empfänger den Wert versteuern. Jedoch kann der Schenkende die auf das Geschenk entfallende Einkommensteuer des Beschenkten übernehmen. Dabei wird die Steuer bei ihm mit einem Pauschsteuersatz von 30 % erhoben. Durch die Übernahme der Versteuerung kommt es zu einem sog. „Steuergeschenk“.

Aufwendungen für Geschenke an Geschäftsfreunde sind nicht als Betriebsausgabe abziehbar. Das gilt nur dann nicht, wenn die Kosten pro Empfänger und Wirtschaftsjahr 35 Euro nicht übersteigen.

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