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Quartals-News - Corona-Krise und steuerliche Maßnahmen

Bilanzierung [ Stand: 28.05.2020 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Die sog. „Corona-Krise“ führte seitens des Finanzministeriums zur Einführung umfassender steuerlicher Entlastungen für die Steuerpflichtigen.

Die sog. „Corona-Krise“ führte seitens des Finanzministeriums zur Einführung umfassender steuerlicher Entlastungen für die Steuerpflichtigen. Ziel ist es bei Unternehmen, die durch die Corona-Krise wirtschaftlich getroffen wurden, die Liquidität zu sichern bzw. zu verbessern.

1 Überblick über die steuerlichen Erleichterungen

1. Stundung

Es besteht die Möglichkeit, bis zum 31. Dezember 2020 Anträge auf Stundung von bereits fälligen oder bis zum 31. Dezember 2020 fällig werdenden Steuern (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag und Umsatzsteuer) zu stellen. Die gewährte Stundung soll grds. zinslos sein.

Zu beachten ist, dass eine Stundung der Lohnsteuer (mit Ausnahme der pauschalierten Lohnsteuer) nach der Abgabenordnung ausgeschlossen ist. Gleiches gilt für die Kapitalertragsteuer.

Auf die Gestellung von Sicherheitsleistungen bei der Stundung der Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer kann im Regelfall verzichtet werden.

Unspezifischen Stundungsanträgen, z. B. ohne Benennung von Ansprüchen, die gestundet werden sollen, oder für künftige Steueransprüche, kann nicht entsprochen werden.

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