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Prozesskostenrechnung - Beispiel

Bilanzierung [ Stand: 13.03.2019 ]
Autor: Oliver Glück
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Die Prozesskostenrechnung stellt als Kostenrechnung die betrieblichen Kosten in den Vordergrund. Gleichzeitig stellt sie ein Kostenmanagementsystem dar. Oliver Glücks stellt die Vorgehensweise einer Prozesskostenrechnung anhand eines Beispiels vor.

Die Vorgehensweise der Prozesskostenrechnung soll an einem einfachen Beispiel dargestellt werden. In dem Zusammenhang soll nochmals auf die Unterschiede zur traditionellen Kostenrechnung, v. a. der Zuschlagskalkulation, eingegangen werden.

In der Einkaufsabteilung eines Unternehmens, das kundenindividuelle Produkte fertigt, müssen alle Teile nach Eingang eines Kundenauftrags bestellt werden.

Die Einkaufsabteilung besteht aus einem Leiter sowie vier Einkäufern. Die vier Einkäufer haben Plankosten (inkl. Nebenkosten für Büromiete, Abschreibungen für Büroausstattung etc.) in Höhe von 200.000 Euro jährlich, der Abteilungsleiter 80.000 Euro. Die gesamten Plankosten der Abteilung betragen somit 280.000 Euro. Die vier Einkäufer bearbeiten 2.000 Bestellungen im Jahr, sind damit voll ausgelastet und üben keine weiteren Tätigkeiten aus. Die Maßgröße bzw. der Kostentreiber ist die Anzahl der Bestellungen, die sog. Planprozessmenge sei 2.000 Bestellungen und es handelt sich um einen leistungsmengeninduzierten Prozess (die Kosten würden mit einem höheren Bestellvolumen steigen, man müsste noch jemanden einstellen oder Überstunden machen).

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