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Proforma-Rechnungen - Steuerrecht

Bilanzierung [ Stand: 17.06.2015 ]
Autor: Cliff Einenkel
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Experte Cliff Einenkel erklärt, was aus steuerrechtlicher Sicht bei Proforma-Rechnungen wichtig ist.

Bilanzierung beim Leistungsempfänger / Leistenden

Aufgrund des Prinzips der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz (§ 5 Abs. 1 S. 1 EStG) ergibt hinsichtlich der Bilanzierung von Proforma-Rechnungen keine Unterscheide in der Steuerbilanz (Vgl. Kapitel Handelsrecht).

Allerdings kann im Falle der Bildung einer Drohverlust Rückstellung in der Handelsbilanz diese nicht in der Steuerbilanz angesetzt werden (§ 5 Abs. 4a EStG). Dies hat zur Folge, dass der Aufwand erst bei Realisierung des schwebenden Geschäfts steuerlich zum Abzug gebracht werden kann.

Umsatzsteuerliche Konsequenzen Leistungsempfänger

Im Regelfall ist der Unternehmer bei Eingangsleistungen unter den Voraussetzungen des § 15 UStG unabhängig von der Zahlung bereits zum Vorsteuerabzug berechtigen wenn eine ordnungsgemäße Rechnung i.S.d. §§ 14, 14 a UStG vorliegt. In solchen Fällen wurde die Leistung bereits von dem Leistenden erbracht.

Bei der Proforma-Rechnung handelt es sich eben nicht um eine Rechnung i.S.d. §§ 14, 14 a UStG und eine Leistung wurde noch nicht erbracht.

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