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Produktlebenszykluskostenrechnung - Ansätze

Bilanzierung [ Stand: 26.02.2020 ]
Autor: Oliver Glück
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Die Produktlebenszykluskostenrechnung ist als Methode leichter anzuwenden, als sie auszusprechen ist. In diesem Beitrag zeigt Oliver Glück Ihnen verschiedene Ansätze.

Investitionsansatz: Das Produkt wird in der Investitionsrechnung als Investitionsobjekt betrachtet, das über den Investitionszeitraum (Lebenszyklus) Einzahlungen hervorbringt und Auszahlungen erfordert. Hier werden also die grundlegenden Rechengrößen einer traditionellen Kostenrechnung – Kosten und Leistungen bzw. Erlöse – zugunsten von Zahlungen aufgegeben.

Daraus folgt auch, dass keine kalkulatorischen Kosten zu erfassen sind.

Es handelt sich aufgrund der Betrachtung mehrerer Perioden um eine dynamische Investitionsrechnung (in Abgrenzung zur statischen Investitionsrechnung, die mit jährlichen Durchschnittswerten rechnet). In Frage kommen v. a. zwei Methoden: Kapitalwertmethode und Interne-Zinsfuß-Methode.

Benötigt wird eine Zahlungsreihe, die den Lebenszeitraum des Produkts vollständig umfasst.

Zahlungen werden periodengerecht bei Anfall erfasst und mit einem Kalkulationszinsfuß diskontiert, um einen Barwert oder Kapitalwert zu ermitteln. Dadurch sind Zahlungen, die später anfallen, aus Sicht des Projekts weniger wert, als frühere Zahlungen.

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