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Organhaftung

Bilanzierung [ Stand: 11.10.2018 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Experte Dirk J. Lamprecht informiert über die Haftung von Geschäftsführung oder Vorstand im Rahmen der Organhaftung.

Sofern ein Organ* einer Gesellschaft eine zum Schadensersatz verpflichtende Handlung begangen hat, ist die juristische Person dem geschädigten Dritten gegenüber zum Ersatz verpflichtet.

Die Geschäftsführung hat vielfältige Verpflichtungen gegenüber ihrer Gesellschaft und macht sich bei deren Verletzung dieser gegenüber selbst schadenersatzpflichtig.

Darüber hinaus können auch außenstehende Dritte Schadenersatzansprüche gegenüber der Geschäftsführung geltend machen.*

Im operativen Tagesgeschäft ist die Geschäftsführung verpflichtet, steuerrechtliche und insolvenzrechtliche Vorschriften zu beachten. Die Geschäftsführung ist die Verbindung des Unternehmens mit seinen Kunden, wie auch Lieferanten und anderen Dritten. Daraus ergeben sich größere Haftungsrisiken.

Werden im Geschäftsbereich eines Unternehmens z.B. Umweltdelikte verübt (Gewässerverunreinigungen, unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen §§ 324, 326 StGB), so wird straf- und ordnungswidrigkeitsrechtlich das vertretungsberechtigte Organ (Geschäftsführung, Vorstand) herangezogen (§ 130 Abs. 2 OWiG; § 14 Abs. 2 StGB).

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