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Neues zum Bürokratieentlastungsgesetz II

Bilanzierung [ Stand: 15.08.2017 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
In diesem Fachartikel geht es um den Wegfall der Aufbewahrungspflicht für Lieferscheine und die Zustimmung zum Bürokratieentlastungsgesetz II. Experte Dirk J. Lamprecht berichtet über die Neuerungen.

Bürokratieentlastungsgesetz II

Der Bundesrat hat dem Bürokratieentlastungsgesetz II (BEG II) am 12. Mai 2017 zugestimmt; somit kann dieses in Kraft treten.

a) Wegfall der Aufbewahrungspflicht für Lieferscheine

Die Aufbewahrungsfrist für eingegangene Lieferscheine endet bereits mit dem Erhalt der Rechnung. Dieses gilt auch für abgesandte Lieferscheine – hierbei endet die Aufbewahrungsfrist mit dem Versand der Rechnung. Zu beachten ist, dass u. U. ein Lieferschein Buchungsbeleg sein kann, dann gilt diese Regelung nicht, § 147 Abs. 3 Sätze 3 und 4 AO. Ebenfalls kann auch der Lieferschein Rechnungsbestandteil für den Vorsteuerabzug nach §§ 14 und 15 UStG sein, da der Lieferschein beispielsweise das Leistungsdatum trägt und auf der Rechnung auf den Lieferschein hingewiesen wird.

b) Anhebung der Betragsgrenze für eine quartalsweise Abgabe von Lohnsteuer-Anmeldungen von 4.000 auf 5.000 Euro

Ziel des Gesetzes ist es, bürokratische Hemmnisse und Verfahrensabläufe für Unternehmen zu reduzieren. Gerade kleine Unternehmen, insbesondere Handwerksbetriebe mit zwei bis drei Mitarbeitern, erfahren hierdurch eine Entlastung.

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