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Neue Rechtsprechung: Bewertung von Sachbezügen bei der Gestellung von Brötchen und Heißgetränken durch den Arbeitgeber (Teil 3)

Entgeltabrechnung [ Stand: 14.11.2017 ]
Autor: Volker Hartmann
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Handelt es sich bei einem unbelegten Brötchen mit einem Heißgetränk, welches ein Arbeitgeber kostenlos an seine Arbeitnehmer abgibt, um einen lohnsteuerpflichtigen Sachbezug oder um eine nicht steuerbare Aufmerksamkeit im Sinne der Lohnsteuerrichtlinien?

Fachartikelserie:

Neue Rechtsprechung: Bewertung von Sachbezügen bei der Gestellung von Brötchen und Heißgetränken durch den Arbeitgeber

Teil 1
Teil 2
Teil 3

Zivilrechtlicher Mangel bei einem Beherbergungsvertrag

Das Finanzgericht weist darauf hin, dass bei einem Beherbergungsvertrag ein zivilrechtlicher Mangel vorläge, wenn das Beherbergungsunternehmen sich bei einem Frühstück auf die Gestellung eines Heißgetränks und trockenen Brötchen beschränken würde, ohne darüber hinaus einen entsprechenden Brotbelag zur Verfügung zu stellen.

BMF: Belegtes Brötchen „kann“ eine Mahlzeit sein

Verschärft wird die Rechtslage durch das BMF-Schreiben vom 24.10.14 (Ergänztes BMF-Schreiben zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts ab 01.01.14), wonach nach Maßgabe von Rz. 74 ein vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellter Snack oder Imbiss (z.B. ein belegtes Brötchen), eine Mahlzeit sein „kann“. Das Bundesfinanzministerium spricht keinen Klartext, sondern lässt den Rechtsanwender im Nebel stehen.

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