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Mietereinbauten - Steuerrecht

Bilanzierung [ Stand: 13.09.2016 ]
Autor: Udo Cremer, Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
In diesem Artikel erläutern Ihnen die Experten Udo Cremer und Dirk J. Lamprecht die steuerlichen Zusammenhänge von Mietereinbauten

Die Behandlung von Baumaßnahmen des Mieters im angemieteten Gebäude wird durch den sog. Mietereinbautenerlass* geregelt. Die Kenntnis der Behandlung der Mietereinbauten ist nützlich, wenn es z. B. um die Frage der zutreffenden Abschreibungsart geht oder darum, ob für die Baumaßnahme eine Investitionszulage gewährt wird.

Nicht nur die Gebäudeaufwendungen eines Eigentümers auf eigenem Grund und Boden müssen bilanzsteuerrechtlich zutreffend gewürdigt werden; es gibt auch Mieter, die Aufwendungen in angemieteten Räumlichkeiten tätigen, weil diese sich nicht immer für die vorgesehene betriebliche Tätigkeit eignen, z. B. Einbau von Zwischenwänden und sanitären Anlagen, Decken- und Wandverkleidungen usw.

Mietereinbauten und -umbauten sind solche Baumaßnahmen, die der Mieter eines Gebäudes oder Gebäudeteils auf eigene Rechnung an dem gemieteten Gebäude oder Gebäudeteil vornehmen lässt, wenn die Aufwendungen des Mieters nicht Erhaltungsaufwand (Reparaturen) darstellen und nicht mit der Miete verrechnet werden. Erhaltungsaufwendungen sind sofort als Betriebsausgaben abzugsfähig.

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