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Lohnsteuerliche Behandlung von Zeitwertkonten (Teil 1)

dasFiBuWissen-News [ Stand: 12.04.2016 ]
Autor: Volker Hartmann
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
In letzter Zeit haben sich im Arbeitsalltag mehr und mehr sog. Zeitwertkonten-Modelle durchgesetzt. Hierbei kann sich der Arbeitnehmer ein Guthaben in Arbeitszeit bzw. Geldeswert erarbeiten, ohne dass der darauf entfallende Arbeitslohn zur Auszahlung gelangt.

Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Zeitwertkontenvereinbarung treffen, wird vereinbart, dass künftig fällig werdender Arbeitslohn nicht sofort zur Auszahlung gelangt, sondern zunächst dem Zeitwertkonto gutgeschrieben wird und erst zu einem späteren Zeitpunkt in Zusammenhang mit einer Arbeitsfreistellung zur Auszahlung gelangt.

Wenn die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen, braucht nur der Anteil des Arbeitslohnes der Lohn­versteuerung unterworfen zu werden, der tatsächlich zur Auszahlung gelangt; der auf dem Zeitwertkonto gutgeschriebene, aber nicht ausgezahlte Arbeitslohn braucht zunächst weder der Lohnversteuerung noch der Verbeitragung zur Sozialversicherung unterworfen zu werden. Dies kommt erst zu einem späteren Zeitpunkt in Betracht, in dem der auf dem Zeitwertkonto angesparte Arbeitslohn zur Auszahlung gelangt.

Besonderheiten beim beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer

Anders als bei einem klassischen Arbeitnehmer ist beim beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer zu verfahren. Ein beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer ist ein Geschäftsführer, der an einer Kapital­gesellschaft zu mehr als 50 % beteiligt ist.

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