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Listenpreisermittlung bei der Dienstwagenbesteuerung

Unternehmenssteuern [ Stand: 30.05.2017 ]
Autor: Volker Hartmann
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Bemessungsgrundlage für die Ermittlung des geldwerten Vorteils für die Privatnutzung eines Firmenwagens ist nach Maßgabe von § 6 Absatz 1 Nr. 4 EStG bei der pauschalen 1 % - Regelung der inländische Listenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung.

Das Niedersächsische Finanzgericht hat sich jüngst mit der Frage auseinandersetzen müssen, welcher Wert anzusetzen ist, wenn das Fahrzeug im Ausland erworben wurde und es sich um einen Fahrzeugtyp handelt, der auf dem Inlandsmarkt nicht erhältlich ist.

Im hier streitigen Sachverhalt wurde ein Firmenwagen Ford Mustang Shelby GT 500 Coupé von einem inländischen KFZ-Importeur zum Preis von 75.999 Euro erworben. Weil das Fahrzeug auf dem Inlandsmarkt nicht erhältlich und nicht mit einem bau- und typengleichen inländischen Fahrzeug vergleichbar ist, wurde für den geldwerten Vorteil der – deutlich niedrigere – ausländische Listenpreis zugrunde gelegt. Danach ergab sich ein - rund ein Drittel niedrigerer - Bruttolistenpreis in Höhe von 53.977 Euro. Hiermit war das Finanzamt jedoch nicht einverstanden. Weil kein inländischer Bruttolistenpreis ermittelt werden konnte, schätzte das Finanzamt diesen Wert auf 78.900 Euro.

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