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Liquiditätskennzahlen: Interpretation, Verwendung und Kritik

Bilanzierung [ Stand: 12.11.2019 ]
Autor: Oliver Schneeberger
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Liquiditätskennzahlen helfen, eine Aussage über die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens zu treffen. Sie werden auch innerhalb des Unternehmens zur Planung und Lenkung der Liquidität genutzt. Oliver Schneeberger erläutert die Interpretation und Verwendung von Liquiditätskennzahlen.

Überblick

Liquiditätskennzahlen sind grundsätzlich ein wichtiges Hilfsmittel, um eine Aussage über die Zahlungsfähigkeit bzw. die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, treffen zu können. Informationen können gemäß der einschlägigen Literatur* sowohl durch eine bewegungsbezogene als auch durch eine bestandsbezogene Betrachtungsweise gewonnen werden. Diesen erlangten Informationen kommt dahingehend eine Bedeutung zu, dass das Fortbestehen eines Unternehmens zwangsläufig davon abhängt, dass die Liquidität jederzeit gesichert ist, und Erkenntnisse aus der Analyse von Liquiditätskennzahlen dafür verwendet werden können. Zur Planung und Lenkung der Liquidität eines Unternehmens werden die Kennzahlen aus der Gesamtplanung abgeleitet und je nach Größe und Komplexität z. B. auf wöchentlicher, monatlicher oder jährlicher Basis ausgewertet. Fraglich ist, inwiefern die gewonnenen Erkenntnisse tatsächlich einen Mehrwert für die einzelnen Adressaten haben, da diese vergangenheitsbezogen ermittelt werden und somit lediglich eingeschränkt als Basis für die Beurteilung von zukünftigen Ereignissen verwertbar sind, was nachfolgende Ausführungen verdeutlichen.

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