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Konzernrichtlinie

Bilanzierung [ Stand: 11.01.2018 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht, Philipp Jahn
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Besteht die Pflicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses, so kommt es zu einer Wechselwirkung zwischen den handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflichten auf Einzelabschlussebene und der Verpflichtung, einen für alle in den Konzernabschluss einzubeziehenden Konzernunternehmen einheitlichen Konzernabschluss zu erstellen.

Konzernabschluss

Besteht die Pflicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses, so kommt es zu einer Wechselwirkung zwischen den handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflichten auf Einzelabschlussebene und der Verpflichtung, einen für alle in den Konzernabschluss einzubeziehenden Konzernunternehmen einheitlichen Konzernabschluss zu erstellen.

Im Rahmen einer Konzernrichtlinie werden die Anpassungen an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geregelt. Sowohl die Wertansätze auf Einzelabschlussebene wie auf Konzernabschlussebene und der Umfang der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen unterliegen oftmals Veränderungen. Die Richtlinie wird dem Einzelabschluss vorangestellt und erlaubt daher eine beschleunigte Konzernabschlusserstellung.

Nach dem Handelsrecht unterliegen die in den Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen der Buchführungs- und Bilanzierungspflicht. Erweiternde Vorschriften zur Konzernrechnungslegung ergänzen lediglich die Einzelvorschriften hinsichtlich der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen (sog. Konsolidierungskreis) wie auch die anzuwendenden Konsolidierungsmethoden.

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