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Kapitalertragsteuer-Anmeldung bei Ausschüttungen (Teil 1)

Umsatzsteuer [ Stand: 11.09.2018 ]
Autor: Cliff Einenkel
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Was gilt es bei der Kapitalertragsteuer-Anmeldung zu beachten? Experte Cliff Einenkel klärt Sie auf.

Prozessziel:

Das Ziel ist die Einhaltung der gesetzlichen Pflichten bezüglich des Steuereinbehalts bei Ausschüttungen an juristische Personen im Inland und natürliche Personen im Inland und die Anrechnung der abgeführten Kapitalertragsteuern beim Empfänger durch ordnungsgemäße Steuerbescheinigung

Prozessbeschreibung:

Bei Gewinnausschüttungen von juristischen Personen (z.B. GmbH, AG) an deren Gesellschafter (z.B. Muttergesellschaft, Gesellschafter, Aktionäre) sind grundsätzlich Kapitalertragsteuern von der ausschüttenden Gesellschaft (Schuldner der Kapitalerträge) oder von der inländischen auszahlenden Stelle (i.d.R. Bank) einzubehalten. Die abzugspflichtigen Kapitalerträge sind abschließend in § 43 EStG geregelt. Die Anmeldung der einbehaltenen Kapitalertragsteuer ist dem Finanzamt nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck auf elektronischem Weg zu übermitteln (§ 45a Abs.1 Satz 1 EStG).

Beispiel 1 Ausschüttung an juristische Personen:

Die X-AG in Deutschland als 100%ige Gesellschafterin der Tochtergesellschaft T GmbH beschließt am 15. Februar T0 einen Betrag i.H.v. 100.000 Euro am 05. März T0 auszuschütten.

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