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Jahresabschluss - Handelsrecht

Bilanzierung [ Stand: 17.02.2010 ]
Autor: Oliver Glück
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Der handelsrechtliche Jahresabschluss wird aus der Buchführung sowie dem Inventar (§ 240 HGB) abgeleitet.

1 Anwendungsbereich

Der handelsrechtliche Jahresabschluss wird aus der Buchführung sowie dem Inventar (§ 240 HGB) abgeleitet.

Die Regelungen zum Jahresabschluss betreffen alle Kaufleute, die auch der Buchführungspflicht gem. § 238ff. HGB unterliegen, d.h. sowohl Einzelkaufleute als auch Personenhandelsgesellschaften und Kapitalgesellschaften.

Die Aufgaben der Buchführung beinhalten insbesondere die Aufzeichnung sämtlicher Geschäftsvorfälle eines Unternehmens. Die in diesem Zusammenhang gestellten Anforderungen umfassen die

  • planmäßige Aufzeichnung, d.h. nach bestimmten, kontinuierlich angewandten Verfahren;

  • lückenlose Aufzeichnung, d.h. die vollständige Erfassung aller buchungspflichtigen Sachverhalte sowie auch für den Abschluss relevanter, nicht buchungspflichtiger Sachverhalte (die z.B. im Anhang angegeben werden müssen);

  • zeitgerechte Aufzeichnung, d.h. eine chronologische und im Verhältnis zu den Geschäftsvorfällen zeitnahe Erfassung sowie

  • geordnete und systematische, d.h. nach sachlichen Kriterien durchgeführte Aufzeichnung.

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