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Gestellung eines Dienstwagens gegen Gehaltsverzicht - Teil II: Gestaltungsmöglichkeiten

dasFiBuWissen-News [ Stand: 14.06.2016 ]
Autor: Volker Hartmann
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Im letzten Artikel haben wir Sie über ein neues Urteil zum Thema Dienstwagenbesteuerung informiert. Diesmal geht es um sinnvolle Gestaltungsmöglichkeiten bei der Gestellung eines Dienstwagens gegen Gehaltsverzicht.

Lesen Sie hier noch einmal das Urteil nach »

In der lohsteuerlichen Praxis kommt es regelmäßig vor, dass insbesondere bei der Dienstwagenbesteuerung Fallgestaltungen gewählt werden, die nicht den Vorgaben des Gesetzgebers entsprechen. Hier sind Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt, entweder im Rahmen einer Lohnsteueraußenprüfung oder bei der persönlichen Einkommensteuererklärung des Arbeitnehmers, vorprogrammiert. Dies kann zu nicht unerheblichen Steuernachzahlungen sowie zur steuerlichen Nichtanerkennung von Eigenleistungen des Arbeitnehmers führen.

Urteil Finanzgericht Berlin-Brandenburg vom 11.02.16, 9 K 9317/13

Im hier streitigen Sachverhalt hat ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer einen Firmenwagen überlassen. Der Arbeitnehmer musste sich an den Kosten beteiligen, indem er – indirekt – alle Kosten des Firmenwagens übernehmen musste. Diese indirekte Weiterbelastung erfolgte, indem der Arbeitgeber den Bruttoarbeitslohn des Arbeitnehmers um die Höhe der monatlichen Leasingraten kürzte. Der Arbeitgeber versteuerte einen geldwerter Vorteil im Rahmen der 1 %-Regelung. Der Arbeitnehmer versuchte vergeblich, den Gehaltsverzicht im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung als Werbungskosten geltend zu machen.

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